Testspiel gegen Krevese bildete den Höhepunkt am letzten Wochenende
Havelberg (tl). In der letzten Woche ging es für die Männer des FSV im Training hart zur Sache. Am Mittwoch ging es mit dem Auto zur Spülinsel und dort mussten die Spieler viermal über die Havel schwimmen. Anschließend ging es vom Wasser in die Laufschuhe, die dann für 60 Minuten die besten Freunde der Spieler waren. Auf einer Runde von 1050 Metern liefen die Männer bei hochsommerlichen Temperaturen neun bis zwölf Runden. Danach ging es ins \“Ermüdungsbecken\“ Havel, dem auch der Trainer nicht fern bleiben wollte/ konnte.
Am Samstag ging es dann zum Testspiel nach Krevese. Vor dem Spiel konnte festgestellt werden, dass weder Spieler noch Trainer gegen die erste Vertretung aus Krevese gewinnen konnten. Dies sollte sich jedoch ändern.
Kreveser SV – FSV Havelberg 2:3 (1:2)
Nach dem Anpfif von Schiedsrichter Schottenhamel tasteten sich beide Mannschaften erst einmal ab. Sowohl Krevese, als auch der FSV besaßen in der Anfangsphase je eine Chance. Es dauerte bis zur 13. Minute bis es zu einer echten Torchance kam. Der FSV ließ sich dabei nach einer eigenen Ecke auskontern. Der wurde allerdings über dem Tor von Sascha Brecht abgeschlossen. In der 16. Minute war es dann allerdings vorbei mit dem 0:0. Krevese verwandelte einen Freistoß aus 25 Metern direkt und führte 1:0.
Die Domstädter zeigten sich keineswegs geschockt und übernahmen nun mehr und mehr das Spiel. Auch weil man vor allem im Mittelfeld sehr präsent war, wenn es um Zweikämpfe ging. In der 20. Minute traf Goalgetter Möbius nach Fresitoß Dreisow nur den Pfosten. Der Abpraller wurde jedoch regelwidrig zum Torwart mit dem Fuß zurück gespielt und der Schiedsrichter entschied auf indirekten Freistoß vom \“5er\“. Diesen netzte Döring zum Ausgleich ein (21\‘). In der 29. Minute ließ Awad dann das 2:1 für den FSV folgen. Ein gut getretenen Freistoß von Gennermann bugsierte er mit dem Fuß über die Linie. Dann folgte bis zur Pause nicht mehr all zu viel. Zwar hatte der FSV mehr vom Spiel, konnte aber seine Feldvorteile nicht ausnutzen. Aber auch Krevese hatte noch die ein oder andere Chance, um auszugleichen. Dies geschah nicht, sodass es mit dem 2:1 in die Pause ging.
Aus dieser kam der FSV besser zurück. Der eingewechselte Markus Bröker hatte gleich nach Wiederbeginn eine Möglichkeit per Freistoß. Auch Krevese blieb gefährlich, doch auch der Schuss in der 48. Minute blieb erfolglos. Anschließend hatte der KSV zwei gute Chancen, doch hier war zweimal Brecht im FSV-Tor zur Stelle. In der 63. und 65. Minute hatte der FSV wieder die Möglichkeiten einen Treffer zu erzielen. Schluricke, Döring und Möbius ließen diese aber ungenutzt.
Das Spiel wurde mehr und mehr härter geführt, was den Stellenwert dieser Partie zeigte. Ab Mitte der zweiten Hälfte ließ der FSV dann nicht mehr viel zu und spielte kontrolliert den Ball runter. Zweimal ließ sich der FSV zu Unkonzentriertheiten hinreißen, was beinahe bestraft wurde. In der 71. Minute schwamm die Havelberger Defensive nach Fehlpass von T.Leppin. Hier rettete Brecht vor dem Ausgleich. Minute 77 war der Zeitpunkt für das 3:1 des FSV. Nach einer feinen Kurzpass-Kombination über die rechte Außenbahn stand Schluricke knochenfrei im Strafraum und vollendete trocken.
Die andere angesprochene Unkonzentriertheit lieferte sich der FSV in der 85. Minute. Wieder war es ein Freistoß, der den FSV in Bedrängnis brachte. Diesmal standen gleich drei Kreveser vor dem Tor und hatten keine Mühe mehr den Ball per Kopf ins Tor zu spielen. Danach kam der FSV noch zu zwei weiteren Chancen durch Schluricke und den eingewechselten Marcus Herper. Diese brachten nichts mehr ein, sodass der erste Erfolg gegen den KSV gefeiert werden konnte.
FSV: S.Brecht – Stamer (46. Bröker), T.Leppin, Gieseler, Rateitschak, Dreisow, Döring, T.Gennermann, S.Leppin (46. Schluricke), Awad (80. Sasse), Möbius (85. Herper)
Torfolge: 1:0 (16\‘), 1:1 Döring (21\‘), 1:2 Awad (29\‘), 1:3 Schluricke (77\‘), 2:3 (85\‘)
Impressionen:


