11.Spieltag Kreisoberliga Altmark Ost

FSV Havelberg – Preußen Dobberkau 1:0 (0:0)


Havelberg (tl). Am elften Spieltag bekam es der FSV mit Preußen Dobberkau zu tun. Vor dem Spiel wurde es als Topspiel eingestuft, denn der Erste traf auf den Zweiten. Nach dem Spiel muss man jedoch konstatieren, dass dieses Niveau nicht erreicht werden konnte. Lediglich der FSV tat viel für das Spiel, Dobberkau beschränkte sich auf lange Bälle und fand dort meist in der Havelberger Abwehr ihren Meister. Als einmal Benjamin Döring an der Außenlinie zum Flanken kam, stand FSV-Goalgetter Steven Möbius an der richtigen Stelle und vollendete die eine von vielen Chancen zum umjubelten 1:0-Siegtreffer.

 

Zum Spiel

 

Die Partie, in die der FSV erstmals in neuer Kluft auflief, begann zäh. Man tastete sich vorsichtig ab und die Domstädter wollten erst einmal Sicherheit ins Spiel bringen. Die erste Möglichkeit hatte Döring der fünften Minute aus 25 Metern. Sein Schuss ging daneben. Auch sein Freistoß aus der neunten Minute flog daneben. Dobberkau kam in der 15. Minute das erste Mal vors Tor. Der Angriff über rechts stellte Hochmüller im FSV-Kasten allerdings vor keine großen Probleme. Zwei Minuten später hatte Döring erneut den Dobberkauer Torwart geprüft – ohne Erfolg. Im Nachschuss vergab Nowak aussichtsreich.

 

Der Druck des FSV nahm nun zu. An den Querpass von Sven Leppin in der 18. Minute kam jedoch niemand ran. Ein Kopfball von T.Leppin verfehlte das Ziel zwei Minuten später nur knapp. Die erste große Möglichkeit für Dobberkau stand in der 23. Minute zu Buche. Nach einem Konter sprang ein Eckball für die Gelb-Schwarzen heraus. Diesen setzte Rohrdieck mit dem Kopf knapp neben das Tor. Nach einem Freistoß von Bröker hatte Dobberkau die beste Phase des Spiels. Allerdings muss man festhalten, dass die Chancen Hochmüller nicht forderten. Ein Ball ging nach einem langen Pass daneben und den anderen hielt der FSV-Keeper sicher fest.

 

Anschließend übernahm der FSV wieder das Geschehen. Ein Solo von Nowak wurde von der Preußen-Abwehr geklärt. In der 39. Minute war Gennermann nach Freistoß Bröker zur Stelle, doch kam nicht richtig an den Ball. Eine Minute später hätte Möbius das 1:0 erzielen müssen. Nach einer Ecke brachte Döring den zweiten Ball vors Tor. Möbius spekulierte und kam hinter drei Dobberkauern zum Abschluss. Der Ball sprang allerdings nicht ins Tor, sondern über das Fangnetz. Den Abschluss unter diese erste Hälfte setzte Döring, doch sein Schuss war zu schwach.

 

Die zweite Halbzeit begann ähnlich träge wie die erste. Beide Mannschaften hatten eine Chance zu verzeichnen. Der agile Döring platzierte seinen Schuss nur neben den Pfosten und Dobberkau kam erneut per Kopf zur Chance. In der 50. Minute spielte der FSV dann einen klasse Angriff über links aus. In der Mitte standen sich jedoch gleich drei Havelberger auf den Füßen, sodass niemand zum Ball gehen konnte. Zwei Schüsse von Schluricke brachten zwei weitere Torabschlüsse für den FSV. Möbius stand in der 62. Minute im Strafraum richtig. Sein Kopfball brachte den Dobberkauer-Schlussmann jedoch in keine großen Nöte. Als Gennermann dann zwei Minuten später kurz vor dem Strafraum gefoult wurde, legte sich Bröker den Ball zu Recht. Sein Schuss wurde jedoch in der Mauer mit dem Kopf geblockt.

 

Eine Viertelstunde vor Ende läutete Möbius mit einem 30 Meter Schuss die Schlussoffensive ein. Anschließend wurde Schluricke von T.Leppin im Strafraum bedient. Anstatt diesen aussteigen zu lassen, versuchte er es direkt. Dieser Schuss traf jedoch nur den Bauch des Torhüters. Neun Minuten vor dem Ende war es dann so weit. Wie oben angekündigt setzte sich Döring an der Außenlinie stark durch und flankte auf Möbius. Freistehend im Strafraum köpfte er den Ball ins Tor und dann brannte großer Jubel beim FSV und seinen Anhängern aus – 1:0 (81\‘).

 

Dobberkau machte nun auf und es boten sich Räume für de FSV. Schluricke hatte in der 83. Minute per Direktabnahme daneben gezielt. Zuvor war er von S.Leppin eingesetzt worden. Dobberkau hatte noch eine Möglichkeit – wie zu erwarten per Kopf. Doch auch diese brachte nichts mehr ein. Den Schlusspunkt unter diese Partie setzte der FSV. Einen Konter über Nowak kam bei S.Leppin an. Sein Schuss wurde von einem Verteidiger gerade noch geklärt, allerdings wäre der Ball wohl auch vorbei gegangen. Danach pfiff Schiedsrichter Baumann die intensive Partie ab.

 

Fazit

 

Der FSV gewinnt das Spitzenspiel der Kreisoberliga verdient mit 1:0. Dobberkau enttäuschte vor allem in der Spielgestaltung. Lediglich über lange Bälle und per Kopf kam man zum Abschluss, was gegen die sicher agierende FSV-Abwehr an diesem Tag nichts einbrachte. Beim FSV zeigte man \“Steher-Qualitäten\“ und zermürbte die Preußen-Abwehr mit vielen intensiven Angriffen. Zum Schluss konnte man die entscheidenden Prozentchen mehr drauf legen, um an diesem Tag als Sieger vom Platz zu gehen. In der nächsten Woche spielt man bereits um 11:30 Uhr beim Aufsteiger TuS S/W Bismark II.

 

Aufstellung

 

\"\"

 

Impressionen

\"\"\"\"\"\"

\"\"\"\"\"\"

\"\"\"\"\"\"

\"\"\"\"\"\"

Leave a Reply