13.Spieltag Kreisoberliga Altmark Ost

FSV Havelberg – SpG BSC Stendal/ Lok Stendal II


Havelberg (tl). Mit dem Spiel gegen die Spielgemeinschaft BSC Stendal/ Lok Stendal II läutete der FSV die Heimspielwochen ein, denn in den nächsten zwei Wochen folgen vor der Winterpause weitere zwei Heimspiele. Vor dem Spiel gab es allerdings große Probleme auf der Torhüterposition. Mit Kevin Hochmüller und Mathias Bauz fehlten die etatmäßigen Kräfte für diese Position. Eike Gennermann, der für diesen Job ebenfalls in Frage kam, war auch nicht verfügbar, sodass Kapitän Kevin Brecht-Matus im Tor aufgestellt wurde. Aufgrund einer konzentrierten ersten und spielerisch guten zweiten Halbzeit gelang dem FSV ein souveräner 6:0-Heimsieg.

 

Zum Spiel

 

Ohne großes Abtasten begann das Spiel. Bereits früh konnte Möbius steil geschickt und lediglich von Hoffmann gebremst werden. Dieser verletzte sich allerdings bei seiner Rettungsaktion (Ball zur Ecke geklärt) und musste ausgewechselt werden. Die darauffolgende Ecke konnte T.Leppin fast verwerten, als er einen Pass von Dreisow gegen den Außenpfosten setzte. Döring hatte die nächste Aktion auf Seiten des FSV, doch sein Schuss war zu schwach. Als Nowak eine Minute später flankte, war niemand als Abnehmer in der Mitte bereit. Möbius bekam in der zehnten Minute in Rücklage nicht genug Druck hinter den Ball.

 

Die erste Aktion der Spielgemeinschaft konnte Brecht-Matus im FSV-Tor etwas unkonventionell mit dem Fuß klären. Möbius hatte im Gegenzug die Führung auf dem Fuß, doch auch hier hatte er Rücklage. Das Spiel plätscherte dann so vor sich hin und dadurch kam der BSC besser ins Spiel. Schuld daran war allerdings der FSV selbst, der sich zweimal schlampig im Spielaufbau zeigte. Als dann nach so einem Fehler des FSV, der BSC zu weit aufgerückt war, schlug Brecht-Matus einen Abschlag genau in den Fuß auf Döring. Dieser startete bis zur Grundlinie durch und bediente den in der Mitte völlig frei stehenden Möbius – 1:0 (31\‘).

 

Danach gab es wieder zehn Minuten Leerlauf in der Partie. Bröker eröffnete dann die Schlussoffensive des FSV mit einem 20 Meter-Schuss. Döring hatte anschließend nur die Latte getroffen. In der Schlussminute hätte der FSV das 2:0 erzielen müssen. Sven Leppin war frei durch und schoss den Ball kläglich am langen Pfosten vorbei. Nach mahnenden und aufmundernden Worten des Trainers sollte der FSV in der zweiten Halbzeit wieder mehr Spaß am Fußball haben. Und diese Vorgabe sollten die Spieler haargenau umsetzen.

 

Nowak eröffnete mit einem Schuss in der 50. Minute die zweite Halbzeit. Fünf Minuten später zeichnete er sich als guter Vorlagengeber für Möbius aus. Seinen Pass in die Mitte haute Möbius gnadenlos unter die Torlate zum 2:0. Bröker hatte danach die Entscheidung auf dem Fuß. Ihm rutschte der Ball allerdings über den Schlappen. Keine zwei Minuten nach dem 2:0 legte Möbius sein drittes Tor nach. Nach schönem Solo von Nowak zog Rateitschak \“beherzt\“ ab. Sein Schuss konnte vom Keeper nicht pariert werden, Möbius stand goldrichtig und verwertete zum 3:0.

 

Die Spielgemeinschaft kam zum ersten Mal in der zweiten Hälfte in der 65. Minute vor das Havelberger Gehäuse. Der Schuss ging allerdings daneben. In diese Drangphase kam das 4:0 des FSV durch Möbius. Döring und Bröker zeichneten sich hier als Vorlagengeber aus. Nach einem Fehler des FSV war der BSC erneut über außen durch. Die Chance konnte letztlich souverän geklärt werden. In der 71. Minute folgte ein Schuss aus dem Halbfeld, welcher für Brecht-Matus keine Gefahr darstellte. Nowak war eine Viertelstunde vor dem Ende auf und davon und hatte nur noch den Torwart vor sich. Er rutschte jedoch aus und so war die Chance dahin. Döring legte neun Minuten vor dem Ende das 5:0 nach. Nach Zuspiel von Dreisow schoss er den Ball in die kurze Ecke. Möbius hatte danach eine Kopfball-Möglichkeit, die er knapp verzog. Den Schlusspunkt setzte erneut Döring. Sein Solo konnte vom SpG-Keeeper im Strafraum nur per Foul gestoppt werden. Den Elfmeter schoss der Gefoult selbst und traf – 6:0.

 

Fazit

 

Nach einer vor allem in der zweiten Halbzeit sehr guten Leistung geht dieser Sieg auch in der Höhe völlig in Ordnung. Gerade in ersten Halbzeit tat sich der FSV gegen eine hochmotivierte Stendaler Mannschaft jedoch schwer. Mit Halbgas und angezogener Handbremse können solche Spiele in Zukunft allerdings nicht gewonnen werden. Gegen die kommenden Gegner aus Grieben und Berkau muss der FSV einfach an die Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen die SpG BSC Stendal/Lok Stendal II anschließen.

 

Aufstellung

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Impressionen:

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