Mitgliederoffensive des FSV Havelberg startet durch
Nachdem kürzlich die Mitgliederoffensive des FSV Havelberg 1911 „Sag JA zu blau weiß – werde Mitglied“ startete und bereits eine positive Resonanz zeigt, nahmen wir dies zum Anlass, um mit dem ersten Neumitglied der Aktion \“Mitglieder werben Mitglieder\“ über seine Beweggründe zu sprechen.
Herr Laue „Herzlich willkommen!“ im Verein. Stellen Sie sich doch mal dem interessierten Leser vor.
Vielen Dank aber eigentlich müsste es ja heißen „Willkommen zurück!“, denn meiner passiven Mitgliedschaft ging ja bereits eine – wenn auch nur kurze – aktive Zeit bei den FSV-Männern voraus.
Ich bin in Havelberg geboren und aufgewachsen und dem FSV damit schon seit meiner Kindheit verbunden. Gestartet habe ich meine aktive „Fußballkarriere“ bei Empor Kamern. Nach zwei Jahren hat es mich dann zur der zweiten Männermannschaft des FSV gezogen. Dort habe ich in den Jahren 2004-2006 meine Stiefel geschnürt. Da es mich beruflich nach Hannover verschlug, war es mir leider im Laufe der Jahre immer weniger möglich, am aktiven Trainings- und Spielbetrieb teilzunehmen. Seitdem halte ich mich über die FSV-Homepage und Sportsfreunde über die Ereignisse in Havelberg auf dem Laufenden.
Weshalb haben Sie sich gerade jetzt für eine Mitgliedschaft beim FSV entschieden und was erwarten Sie davon?
Ich möchte den Verein durch meine passive Mitgliedschaft unterstützen, gerade weil ich nicht mehr selbst aktiv bin. Zudem möchte ich meine Verbundenheit mit dem FSV demonstrieren. Ich hoffe, dass noch viele Fans diese Möglichkeit nutzen.
Ein Verein wie der FSV lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Welchen Stellenwert hat für Sie das Ehrenamt und was sollte man beim FSV tun, um dies zu fördern?
Meiner Meinung nach kann sich Jeder nach seinen Möglichkeiten in seiner Freizeit sinnvoll für das gesellschaftliche Zusammenleben einsetzen. Ohne ehrenamtliches Engagement kann eine Gesellschaft heute nicht funktionieren.
Ehrenamtlich Aktive sollten für ihre Arbeit wertgeschätzt und keinesfalls für selbstverständlich genommen werden. Sie sollten vielmehr ständig unterstützt und motiviert werden, ihre Arbeit fortzusetzen. Davon können alle profitieren – die ehrenamtlich Tätigen und auch die aktiven Sportlerinnen und Sportler. Wir brauchen aber auch eine Balance zwischen Ehrenamt und Unterstützung durch die Stadtverwaltung, Sponsoren etc. Ohne das eine wird es das andere nicht geben.
Sportlich läuft es beim FSV ganz gut. Die 1. Vertretung grüßt in diesem Jahr von der Tabellenspitze. Die 2. Mannschaft spielt in der ungewohnten Kreisliga eine gute Rolle. Trauen Sie der 1. den Aufstieg bzw. der 2. den Verbleib in der KL zu?
Aus voller Überzeugung JA!
Der FSV in 5 Jahren…Wo sehen Sie den Verein?
Wenn der bisher beschrittene Weg beibehalten und die gute Nachwuchsarbeit fortgesetzt werden kann, stehen die Chancen gut, dass sich der FSV auch dauerhaft in den angestrebten Spielklassen etablieren kann. Dafür drücke ich allen Mannschaften – von den Nachwuchskickern bis zu den Frauen- und Männermannschaften – die Daumen!
Vielen herzlichen Dank für das Interview.
Foto der zweiten Männermannschaft 2004/2005
Thomas Laue (stehend: vierter von links)


