Interview des Monats August

\"\"Nachdem im Juli Frauenspielerin Judith Liban zum Interview gebeten wurde, stellte sich nun der Neu-Trainer der 1. Männermannschaft Hagen Walther den kniffligen Fragen der  FSV-Online-Redaktion.

 

 

Herr Walther beim FSV Havelberg sind sie kein Unbekannter stellen Sie sich bitte trotzdem kurz vor.

 

Mit 12 Jahren begann ich bei der BSG Einheit Havelberg mit dem Fußball spielen. Mit kurzen Unterbrechungen gehöre ich seitdem zum Verein. In den 90er Jahren stand ich zumeist im Tor und einer der größten Erfolge mit der Mannschaft war der Gewinn des Kreispokals.

 

 

Jeder erfolgreiche Trainer hat seinen eigenen Stil. Als welchen Trainertyp würden Sie sich bezeichnen? Worauf legen Sie besonders Wert?

 

Mit den Nachwuchsteams des Vereins trainierte ich nach dem Motto: Zuerst kommt der Mensch und dann der Spieler. Damit bin ich sicher gut weiter gekommen und das ist mein Stil. Besonderen Wert lege ich auf Disziplin und Teamgeist. Jeder Spieler sollte sich mit seinen Möglichkeiten einbringen, damit die Ziele des Teams und des Vereins erreicht werden.

 

 

Als Cheftrainer übernahmen Sie zu Beginn der Saison eine intakte Mannschaft vom scheidenden Trainer Marx, der die Mannschaft auf Platz 3 der Landesklasse 1 führte. Was wollen Sie ändern bzw. wo sehen Sie Steigerungspotential?

 

Als Aufsteiger einen 3.Platz zu erreichen ist wahrlich eine große Nummer. Hut ab, an die Mannschaft und Gerd ein herzliches Dankeschön für diese große Leistung!!!
Ich möchte kontinuierlich das Erreichte fortsetzen und die Mannschaft weiter voran bringen. Teambildende Aktivitäten wie zum Beispiel eine gemeinsame Kanutour usw. sind für mich dabei wichtig.

 

 

Die Vorbereitung ist vorbei, die ersten beiden Spiele sind absolviert. Wie zufrieden sind sie mit dem Start ihrer ersten Trainersaison?

 

Ergebnismäßig liefen die Spiele bisher ordentlich, die Mannschaft hat angedeutet was in ihr steckt. Spielerisch können wir sicherlich noch zulegen. Das Team hat die technischen und taktischen Fähigkeiten dazu.

 

 

Die Presse und auch Ihre Trainerkollegen sehen Ihre Mannschaft als Mitfavorit dieser Staffel. Mit Sicherheit eine schwere Bürde. Glauben Sie den Erwartungen mit Ihrer Mannschaft gerecht werden zu können? Was sind ihre sportlichen Ziele in dieser Saison und darüber hinaus?

 

Presse und Trainerkollegen können gern ihre Meinung haben, wir haben unsere Eigene. Die Liga ist so ausgeglichen, dass wir uns in jedem Spiel neu beweisen müssen. Was dann dabei rauskommt wird man sehen, im oberen Tabellendrittel zu sein ist schon unser Ziel.

 

 

Am Wochenende bestritten Sie mit Ihrer Mannschaft erfolgreich die 1. Runde des Altmarkpokals. Wie schätzen Sie Ihre Chance ein diesen auch zu gewinnen?

 

Es wären noch 4 Siege notwendig um in Bismark den Pott in den Händen zu haben. Um das zu erreichen braucht man aber auch viel Glück bei der Auslosung, dem Gegner und der Spielorte (Heimspiele). Mit Uchtspringe, Warnau usw. sind auch noch richtig schwere Brocken im Wettbewerb, die auch alle den Pokal wollen.

 

 

Herr Walther, wie muss sich der Verein aus Ihrer Sicht entwickeln, um langfristig sportlichen Erfolg zu haben?

 

Es geht nur über die Nachwuchsarbeit, aus meiner Sicht sollte man Spielunionen gründen, um mit dem Nachwuchs ab den C-Junioren auf Landesebene spielen zu können. Ich weiß aber auch, dass das viele Vereine aus der Region nicht wollen, obwohl alle davon profitieren würden.

 

 

Bald ist wieder Weihnachten, was wünschen Sie sich und dem Verein für die kommende Saison?

 

Charakterlich habe ich eine super Truppe zusammen, mit der es mir viel Spaß bereitet zu arbeiten. Wenn wir unsere technischen Fertigkeiten und unsere taktischen Fähigkeiten weiter ausbauen, können wir noch viel erreichen.

Für den Verein wünsche ich mir auch künftig, dass möglichst viele Idealisten uns ehrenamtlich unterstützen, denn nur durch das Engagement vieler lebt der Verein und kann wachsen.

 

 

Vielen Dank für das tolle Interview!

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