Es geht wieder los – unsere Mannen starten diesen Samstag in die Rückserie der Landesklasse I. Wir haben uns zum Rückrundenstart mit Trainer Dennie Lindholz unterhalten.
FSV Redaktion:
Hallo Dennie, als Aufsteiger hat deine Mannschaft in der Hinserie eine hervorragende Rückkehr in die Landesklasse hingelegt. Mit sieben Siegen, vier Remis und nur einer Niederlage habt ihr punktgleich mit Tabellenführer SG Letzlingen / Potzehne auf Platz zwei überwintert. Im Pokalwettbewerb, dessen Endspiele im Juni bei uns in Havelberg ausgetragen werden, war leider im Viertelfinale gegen Arneburg Schluss. Wie fällt dein Fazit des bisherigen Saisonverlaufs aus?
Dennie Lindholz:
Ich bin sehr zufrieden mit der bisher gezeigten Leistung. Das liegt meiner Meinung nach am guten Mannschaftsgefüge und daran, dass sich jeder zu 100% rein geworfen hat. Natürlich läuft nicht immer alles nach Plan, aber das habe ich auch nicht erwartet. Ich sehe uns dennoch auf einen guten Weg.
FSV Redaktion:
Was war aus deiner Sicht das beste Spiel sowie die schlechteste Leistung in der Hinrunde und warum?
Was war aus deiner Sicht das beste Spiel sowie die schlechteste Leistung in der Hinrunde und warum?
Dennie Lindholz:
Das beste und schlechteste Spiel gab es für mich nicht, aber es lief allerdings nicht immer optimal. Die klare Niederlage gegen Klötze oder das bittere Pokalaus zeigen uns, dass wir noch sehr viel arbeiten müssen, um mehr Stabilität ins Spiel zu bekommen. Mir ist bewusst, dass viele Spieler Beruf, Familie und Fußball unter einen Hut bekommen müssen, so dass ich selten auf unser volles Personal zurückgreifen kann. Wenn man in der Liga etwas nachlässt und sich vielleicht etwas zu sicher ist, wird das auf dem Niveau meist sofort bestraft.
Das beste und schlechteste Spiel gab es für mich nicht, aber es lief allerdings nicht immer optimal. Die klare Niederlage gegen Klötze oder das bittere Pokalaus zeigen uns, dass wir noch sehr viel arbeiten müssen, um mehr Stabilität ins Spiel zu bekommen. Mir ist bewusst, dass viele Spieler Beruf, Familie und Fußball unter einen Hut bekommen müssen, so dass ich selten auf unser volles Personal zurückgreifen kann. Wenn man in der Liga etwas nachlässt und sich vielleicht etwas zu sicher ist, wird das auf dem Niveau meist sofort bestraft.
FSV Redaktion:
Mit 25 Punkten sollte das Minimalziel Klassenerhalt in greifbarer Nähe sein. Zum Vergleich – beim Abstieg 2017/18 erspielte man sich insgesamt nur 23 Zähler. Was sind eure Ziele für die Rückrunde?
Dennie Lindholz:
Mein Ziel sind 40 Punkte zu holen. Das hört sich vielleicht viel an, da jedoch in dieser Saison gleich vier Teams absteigen, dürfen wir nicht nachlassen und denken, dass der Klassenerhalt schon in trockenen Tüchern ist. Wenn wir drei Spiele verlieren sollten, schaut alles schon wieder ganz anders aus. Unser Anspruch ist es, die Rückrunde so gut und routiniert wie möglich zu bespielen und wenn wir am Ende auf 40 Zähler kommen, gebe ich einen aus
Mein Ziel sind 40 Punkte zu holen. Das hört sich vielleicht viel an, da jedoch in dieser Saison gleich vier Teams absteigen, dürfen wir nicht nachlassen und denken, dass der Klassenerhalt schon in trockenen Tüchern ist. Wenn wir drei Spiele verlieren sollten, schaut alles schon wieder ganz anders aus. Unser Anspruch ist es, die Rückrunde so gut und routiniert wie möglich zu bespielen und wenn wir am Ende auf 40 Zähler kommen, gebe ich einen aus
FSV Redaktion:
Bereits an diesem Wochenende beginnt die “Rückrunde” – nicht viel Zeit, um sich vorzubereiten. Ein Testspiel gegen TuS Sandau war der einzige Vergleich, um sich einen gewissen Überblick zu verschaffen. Wie gut siehst du dein Team gerüstet für den Rückrundenauftakt?
Bereits an diesem Wochenende beginnt die “Rückrunde” – nicht viel Zeit, um sich vorzubereiten. Ein Testspiel gegen TuS Sandau war der einzige Vergleich, um sich einen gewissen Überblick zu verschaffen. Wie gut siehst du dein Team gerüstet für den Rückrundenauftakt?
Dennie Lindholz:
Der Test gegen Sandau war gut, um wieder reinzukommen – mehr konnte man aus der Partie eigentlich nicht mitnehmen. Man kann es eher als besseres Trainingsspiel unter Wettbewerbsbedingungen betrachten, in dem jeder auf seine Einsatzzeit kommen sollte. Ich hätte mir schon noch ein weiteres Vorbereitungsspiel gewünscht, aber leider ließen einige Faktoren dies nicht zu. Wir machen das beste draus.
Der Test gegen Sandau war gut, um wieder reinzukommen – mehr konnte man aus der Partie eigentlich nicht mitnehmen. Man kann es eher als besseres Trainingsspiel unter Wettbewerbsbedingungen betrachten, in dem jeder auf seine Einsatzzeit kommen sollte. Ich hätte mir schon noch ein weiteres Vorbereitungsspiel gewünscht, aber leider ließen einige Faktoren dies nicht zu. Wir machen das beste draus.
FSV Redaktion:
Gab es in der Winterpause Veränderungen im Kader (Zu/Abgänge) und wie sieht die personelle Situation allgemein aus? Sind soweit alle Mann an Bord?
Gab es in der Winterpause Veränderungen im Kader (Zu/Abgänge) und wie sieht die personelle Situation allgemein aus? Sind soweit alle Mann an Bord?
Dennie Lindholz:
Bei den Abgängen wären Kevin Hochmüller (zu TuS Sandau) und Kevin Brecht-Matus, der seine aktive Laufbahn beendet, zu nennen. Besonders möchte ich mich bei \“Brechte\“ bedanken. Er war immer ein starker Rückhalt und ich schätze ihn in vieler Hinsicht sehr, aber Gesundheit und Familie gehen vor. Wir konnten aber auch zwei Neuzugänge verbuchen. Mit Leon Mathewes kehrt ein junger Spieler zurück zu seinen fussballerischen Wurzeln. Er wechselt von Lok Stendal an die Havel und konnte im Training erste Erfahrungen im Männerfußball sammeln. Aus beruflichen Gründen hat es Lukas Idler in die Domstadt verschlagen. Er lief bisher bei der SpG Premnitz/Rathenow II auf und wird unser Team zukünftig in der Offensive verstärken.
Bei den Abgängen wären Kevin Hochmüller (zu TuS Sandau) und Kevin Brecht-Matus, der seine aktive Laufbahn beendet, zu nennen. Besonders möchte ich mich bei \“Brechte\“ bedanken. Er war immer ein starker Rückhalt und ich schätze ihn in vieler Hinsicht sehr, aber Gesundheit und Familie gehen vor. Wir konnten aber auch zwei Neuzugänge verbuchen. Mit Leon Mathewes kehrt ein junger Spieler zurück zu seinen fussballerischen Wurzeln. Er wechselt von Lok Stendal an die Havel und konnte im Training erste Erfahrungen im Männerfußball sammeln. Aus beruflichen Gründen hat es Lukas Idler in die Domstadt verschlagen. Er lief bisher bei der SpG Premnitz/Rathenow II auf und wird unser Team zukünftig in der Offensive verstärken.
Ich heiße beide an dieser Selle nochmals herzlich willkommen und wünsche ihnen viel Erfolg.
FSV Redaktion:
Zum Start in die Rückrunde steht am Samstag das Auswärtsspiel beim Tabellensechsten Medizin Uchtspringe auf dem Programm. Es wird das erste Aufeinandertreffen seit dem Pokal-Achtelfinale der vergangenen Saison sein. Damals konntet ihr euch als Kreisoberligist in der Verlängerung durchsetzen. Was erwartest du von der anstehenden Partie?
Zum Start in die Rückrunde steht am Samstag das Auswärtsspiel beim Tabellensechsten Medizin Uchtspringe auf dem Programm. Es wird das erste Aufeinandertreffen seit dem Pokal-Achtelfinale der vergangenen Saison sein. Damals konntet ihr euch als Kreisoberligist in der Verlängerung durchsetzen. Was erwartest du von der anstehenden Partie?
Dennie Lindholz:
Wir fahren zu einem Gegner, der schwer zu bespielen und immer sehr gefährlich ist.
Dort etwas Zählbares mitzunehmen, wäre für mich eine kleine Premiere, denn bisher konnte ich in Uchtspringe noch nie punkten.
Die Mediziner haben zudem einen kleinen Vorteil. Sie starteten schon am letzten Wochenende in die Rückrunde und dabei besiegten sie gleich einmal den Tabellenführer SG Letzlingen/Potzehne mit 3:1. Dies untermauert, wie gefährlich und heimstark der SV ist. Dennoch bin ich zuversichtlich, die Aufgabe meistern zu können, aber selbst eine Niederlage wäre zu diesem Zeitpunkt kein Beinbruch. Wichtig ist, dass wir weiter als Mannschaft wachsen und die Neuzugänge schnellst möglich integrieren.
Dort etwas Zählbares mitzunehmen, wäre für mich eine kleine Premiere, denn bisher konnte ich in Uchtspringe noch nie punkten.
Die Mediziner haben zudem einen kleinen Vorteil. Sie starteten schon am letzten Wochenende in die Rückrunde und dabei besiegten sie gleich einmal den Tabellenführer SG Letzlingen/Potzehne mit 3:1. Dies untermauert, wie gefährlich und heimstark der SV ist. Dennoch bin ich zuversichtlich, die Aufgabe meistern zu können, aber selbst eine Niederlage wäre zu diesem Zeitpunkt kein Beinbruch. Wichtig ist, dass wir weiter als Mannschaft wachsen und die Neuzugänge schnellst möglich integrieren.
Vielen Dank für deine Zeit & viel Erfolg für die Rückrunde


