Pokal-Aus im Achtelfinale auf dem Havelberger Pferdemarkt

Auf dem Havelberger Pferdemarkt trafen unsere Mannen im Pokal-Achtelfinale auf TuS Wahrburg. Die Randstendaler, denen sich in dieser Saison der Domstädter Sven Leppin anschloss, setzten den FSV direkt vom Anpfiff an unter Druck. So musste FSV-Keeper Philip Sell bereits nach einer Minute einen langen Ball über den Querbalken lenken. Die Pressingphase der Gäste hielt aber nur kurz an. Der FSV kam besser ins Spiel und beide Teams agierten bei hochsommerlichen Temperaturen nun auf Augenhöhe. Nach 15 Minuten hatte Christoph Przyborowski die Führung auf den Fuß. Seine Direktabnahme nach Flanke von Moritz Oppermann auf Höhe des zweiten Pfosten landete jedoch neben dem Tor. Keine drei Zeigerumdrehungen später kam auch Neuzugang Julien Wollermann zu seinem ersten Abschluss. Nach Hereingabe von Patrick Seidel fehlte aber auch in dieser Situation die nötige Präzision.

Anschließend kamen auch die Gäste wieder gefährlich vors Havelberger Gebälk. In Minute 20 verfehlte der Ball noch sein Ziel, jedoch musste Schlussmann Sell fünf Minuten später dann doch hinter sich greifen. Ausgerechnet Ex-Domstädter Sven Leppin leitete über rechts den Angriff ein. Den Schuss nach dessen Hereingabe konnte der FSV-Tormann noch parieren aber beim Nachschuss war er chancenlos. Die Moral der Domstädter, die seit 2018 nicht mehr vor Pferdemarktkulisse verloren, war nach dem Rückstand aber nicht gebrochen und so gelang knapp 10 Minuten später der Ausgleich. Ein langer Ball von Patrick Seidel in den Strafraum fand vom Fuß des eingelaufenen Julien Wollermann den Weg direkt ins Tor. Mit dem gerechten 1:1 ging es in die Halbzeitpause. 

 

Aus dieser kamen die Rolandstädter deutlich besser zurück. Zwar gehörte in Minute 47 die erste Gelegenheit dem FSV, aber anschließend brannte es im Havelberger Strafraum mehrmals lichterloh. Erst rettete Patrick Seidel auf der Linie und kurz darauf wehrte Schlussmann Philip Sell mit einem riesen Reflex den erneuten Rückstand ab. In der 55. Minute war jedoch auch er machtlos und hatte nach einem Kopfball das Nachsehen (1:2). 

Der erneute Rückstand schien wie ein Weckruf für die Domstädter gewesen zu sein. In der Folge kam der FSV durch Toni Leppin und Christoph Przyborowski zu sehr guten Chancen, scheiterten aber am Gästekeeper. Mit der offensiveren Spielweise ergaben sich für Wahrburg unweigerlich mehr Räume für Gegenstöße und so beendete einer dieser in der 95. Minute jegliche Hoffnung, sich doch noch in die Verlängerung zu retten (1:3)

Nach dem Pokal-Aus können sich Mannschaft und das neue Trainer-Team um Markus Bröker nun voll und ganz auf die Liga und den Klassenerhalt konzentrieren. Nach zwei Partien stehen die Domstädter nämlich punktlos auf dem letzten Platz der Landesklasse. Nächster Gegner am kommenden Samstag im Sportforum ist, wie es der Zufall will, TuS Wahrburg.

 

FSV: Philip Sell – Leon Palenga (73. Frank Schäfer), Oleksandr Sichkar (57. Joseph Heidel), Michael Seidel, Toni Leppin, Patrick Seidel, Admir Suljanovic, Christoph Przyborowski, Julien Wollermann, Moritz Oppermann (61. Yevhenii Biloshapka / 86. Robert Schönemann), Robert Fritze

 

Tore:

0:1 (25. TuS Wahrburg) 

1:1 (34. Julien Wollermann)

1:2 (55. TuS Wahrburg)

1:3 (90+5. Joseph Heidel ET)

 

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