Pokalfight zum Pferdemarkt: FSV dreht die Partie und ist eine Runde weiter

Bei bestem Fußballwetter und vor toller Pferdemarkt-Kulisse empfing die Mannschaft von Trainer Gerd Marx den höherklassigen Rossauer SV zur 1. Runde des Altmark-Strom-Pokals. Die zahlreichen Zuschauer sahen ein packendes Pokalspiel mit gerade zu Beginn viel Tempo.

Dabei erwischte der Landesklassist den besseren Start und stellte mit präzisen Pässen in die Schnittstelle die FSV-Defensive ernsthaft auf die Probe. Keeper Philip Sell musste hier bereits sein ganzes Können zeigen und verhinderte zweimal glänzend den Rückstand. Beim dritten Anlauf war jedoch auch er machtlos, sodass Rossau früh mit 0:1 in Führung ging (8. Minute). Trotz des Rückschlags zeigten die Domstädter Moral und mit zunehmender Spieldauer bekamen sie mehr Zugriff auf das Geschehen und brachten die Gäste zunehmend in Bedrängnis. Der verdiente Ausgleich fiel nach einem Eckball. Die Hereingabe von Moritz Oppermann verwandelte Kapitän Toni Leppin per Kopf zum 1:1. (34.). Noch vor dem Pausenpfiff hätte der Eckballschütze die Heimfans erneut jubeln lassen, doch die Querlatte verhinderte den möglichen Führungstreffer und so ging es mit dem Remis in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste zunächst wieder besser ins Spiel, ohne jedoch die FSV-Hintermannschaft ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Vielmehr übernahm der FSV erneut das Kommando: Mit viel Einsatz und Spielfreude drückten die Domstädter den RSV, der nun sichtlich konditionell Probleme hatte, in dessen Hälfte. Mehrere gute Gelegenheiten durch Christoph Przyborowski oder Moritz Oppermann konnten nicht in Tore umgemünzt werden und so blieb die Gefahr bestehen, dass ein einziger Konter der Gäste die starke Leistung zunichte machen könnte.

Die Erlösung ließ bis zur 83. Minute auf sich warten. Nach einem Freistoß von David Stamer setzte sich Toni Leppin im Luftduell, welches für den Kapitän etwas schmerzhaft endete, gegen den RSV-Keeper durch und brachte seine Farben per Kopfball 2:1 in Front. In der Nachspielzeit sorgte Moritz Oppermann schließlich für die endgültige Entscheidung. Nach feinem Zuspiel von Admir Suljanovic behielt er die Ruhe, umkurvte den Schlussmann der Gäste und schob eiskalt zum 3:1-Endstand ein.

 

Ein toller Pokalfight vor prächtiger Kulisse fand damit – aus Sicht der Domstädter – ein perfektes Ende. Vom frühen Rückstand ließ sich die Mannschaft nicht beirren und sorgte mit viel Einsatzbereitschaft sowie Leidenschaft für den verdienten Einzug in die nächste Pokalrunde.

 

FSV: Philip Sell – Toni Leppin, Patrick Seidel, Leon Palenga, Joseph Heidel (60. Oleksandr Sichkar), David Stamer, Christoph Przyborowski, Mattis Görn, Admir Suljanovic, Robert Fritze (68. Jakob Swiderski /87. Robert Schönemann), Moritz Oppermann

 

Tore:

0:1 (8. Rossauer SV)

1:1 (34. Toni Leppin)

2:1 (83. Toni Leppin)

3:1 (90+5. Moritz Oppermann)