16. Spieltag Kreisoberliga – FSV kann knappe Führung nicht ins Ziel bringen

Ohne optimale Vorbereitung ging es für die Mannschaft von FSV-Trainer Gerd Marx am Sonntag in das erste Pflichtspiel des Jahres 2026. Beim 11. der Kreisoberliga KSG Berkau hatten seine Mannen die Favoritenrolle inne. Vor allem im ersten Durchgang wurden die Domstädter dieser auch weitgehend gerecht und erwischten einen ordentlichen Start. Bereits in der 4. Minute setzte David Stamer mit einem langen Ball Moritz Oppermann in Szene, dessen Kopfball jedoch vom Keeper gehalten wurde. Drei Minuten später wurde es auf der anderen Seite brenzlig, als die Gastgeber einen Freistoß zugesprochen bekamen, den FSV-Torhüter Philip Sell vor dem Einschlag noch an den Querbalken lenkte.

 

In der 13. Minute belohnten sich die Blau-Weißen schließlich für ihre Bemühungen. Toni Leppin schickte Moritz Oppermann mit einem feinen Pass auf die Reise. Dieser schob den Ball anschließend überlegt ins lange Eck zum 0:1 ein. Im weiteren Verlauf blieb der FSV die spielbestimmende Mannschaft. Yevhenii Biloshapka verfehlte mit einem Fernschuss in der 20. Minute nur knapp das Tor und ein weiterer Distanzversuch von Toni Leppin landete in den Händen des KSG-Keepers (33.). Die größte Möglichkeit auf das zweite Tor bot sich jedoch in der 38. Minute. Erneut setzte Toni Leppin seinen Stürmer Moritz Oppermann ein, der anschließend zwei Gegenspieler stehen ließ, den Ball jedoch nicht im Tor unterbrachte. Kurz vor der Pause prüfte Yevhenii Biloshapka nach einem langen Ball in den Strafraum noch einmal den Berkauer Schlussmann, der den Schuss jedoch parierte. So ging es mit der verdienten aber knappen 0:1-Führung in die Halbzeitpause

 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber besser ins Spiel und hatten in der 60. sowie 63. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, doch Philipp Sell klärte in beiden Fällen stark. Anschließend kam auch der FSV wieder zu einigen Chancen, aber Admir Suljanovic, Toni Leppin und Moritz Oppermann ließen ihre teils hochkarätigen Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden, liegen. Als in der 3. Minute der Nachspielzeit dann doch noch das Tor zum 0:2 fiel, war die Erleichterung groß, doch Schiedsrichter Toni Lukowski gab den Treffer aufgrund eines vermeintlichen Fouspiels nicht. Stattdessen folgte die kalte Dusche. Die Gastgeber brachten noch einmal eine Flanke in den Strafraum, die per Kopf zum bitteren 1:1-Ausgleich verwertet wurde (94.). Obwohl man bis kurz vor dem Ende als sicherer Sieger aussah, musste man am Ende die Heimreise mit nur einem Zähler antreten. Trotz des Remis behaupten die Domstädter Rang drei in der Tabelle, haben dabei jedoch noch zwei Nachholspiele gegenüber den Teams vor ihnen in der Hinterhand.

 

FSV: Philip Sell -Toni Leppin, Mattis Görn, Christoph Przyborowski, Moritz Oppermann, Patrick Seidel, Joseph Heidel, David Stamer, Leon Mathewes (85. Leon Palenga), Admir Suljanovic, Yevhenii Biloshapka

 

Tore:

0:1 (14. Moritz Oppermann)

1:1 (90.+5 KSG Berkau)