Zum Nachholspiel empfingen unsere Männer am frühen Samstagnachmittag den SV Grieben im heimischen Sportforum. Die Gäste reisten als Vorletzter der Kreisoberliga an und gingen gegen unsere zweitplatzierten Domstädter als klarer Außenseiter in die Partie – ein Kräfteverhältnis, das sich von der ersten Minute an deutlich auf dem Platz widerspiegeln sollte.
Mit Gabriel Viera Dos Santos feierte ein altbekannter Dribbelkünstler sein Comeback im Trikot des FSV. Bereits in der Saison 2022/23 konnte man den reisenden Brasilianer in der Domstadt bestaunen – nun wirbelt er bis Saisonende erneut in der Havelberger Offensive.
FSV DOMINIERT PARTIE VON ANFANG AN
Die Marx-Elf übernahm erwartungsgemäß die Kontrolle und erspielte sich früh erste Möglichkeiten. Nach einigen Annäherungen war es in der 9. Minute soweit. Ein Steckpass von Toni Leppin steckte verwandelte David Stamer eiskalt zur Führung. Nur wenige Minuten später zeigte sich dieser erneut in Torlaune. Nachdem ein Abschluss von Moritz Oppermann vom Gästekeeper noch pariert werden konnte ,fiel der Abpraller vor die Füße von David Stamer, der sich nicht lange bitten ließ und auf 2:0 erhöhte (16.).
Die Partie spielte sich weiter hauptsächlich in der gegnerischen Spielhälfte ab, doch man verpasste es, die Überlegenheit und das Plus an Chancen in weitere Tore umzumünzen. Trotz dieser zahlreichen Möglichkeiten blieb es somit zur Halbzeit beim 2:0 – ein Ergebnis, das für die Gäste, denen man Einsatz und Willen nicht absprechen konnte, durchaus schmeichelhaft war.
2. DURCHGANG BRINGT DIE TORE
Nach dem Seitenwechsel sollte sich an den Spielanteilen nichts ändern. Die Havelstädter drängten weiter nach vorne, doch sowohl Moritz Oppermann als auch David Stamer scheiterten knapp. In der 56. Minute krönte letzterer nach Vorarbeit von Admir Suljanovic seine Leistung mit dem 3. Treffer.
Es sollte zwar eine Viertelstunde bis zum nächsten Treffer dauern, aber nachdem Admir Suljanovic einen Freistoß von Gabriel Viera Dos Santos per Kopf im Griebener Tor zum 4:0 unterbrachte, konnte wenig später auch Kapitän Tonin Leppin netzen (5:0). Und auch Havelbergs erfolgreichster Torjäger, der bis dato bei seinen Abschlüssen glücklos war, konnte in der 83. Minute etwas für seine Torquote tun und diese auf 27 Treffer erhöhen. Einen großen Anteil am Treffer hatten auch Toni Leppin und Admir Suljanovic, die zuvor die Abwehr mit einem schönen Zusammenspiel ausgehebelt hatten. Den Schlusspunkt setzte in der 89. Minute erneut Kapitän Toni Leppin nach einer Hereingabe von Moritz Oppermann.
Am Ende steht ein in der Höhe völlig verdienter Heimsieg, in dem der SV Grieben trotz der deutlichen Unterlegenheit Moral zeigte. Am kommenden Wochenende kommt es im Sportforum zum Showdown gegen Tabellenführer Eintracht Lüderitz.
FSV: Philip Sell – Toni Leppin, Leon Palenga, Mattis Görn, Thomas Dreisow, Gabriel Santos, Patrick Seidel, Joseph Heidel, David Stamer, Admir Suljanovic, Moritz Oppermann
Tore:
1:0 (9. David Stamer)
2:0 (18. David Stamer)
3:0 (56. David Stamer)
4:0 (72. Admir Suljanovic)
5:0 (78. Toni Leppin)
6:0 (83. Moritz Oppermann)
7:0 (89. Toni Leppin)