Frauen
2. April 2019
  • 9. Spieltag Kreisliga - FSV-Damen trotz Aufholjagd sieglos

9. Spieltag Kreisliga: SG Einheit Pritzwalk – FSV Havelberg 4:3 (2:0)

Pritzwalk/Havelberg (anf). Am vergangenen Sonntag trafen die Damen des FSV Havelberg am 9. Spieltag auf die SG Einheit Pritzwalk. Beide Mannschaften lieferten sich dabei einen turbulenten Schlagabtausch - mit dem besseren Ende für die SG. Denn obwohl der FSV deutliche Chancen zur Führung hatte und in den Schlussminuten eine rasante Aufholjagd ablieferte, legte die SG eine deutlich bessere Chancenverwertung an den Tag und belohnte sich mit einem 4:3-Sieg.

Beide Mannschaften fanden an diesem Tag sehr gut ins Spiel. So hätte der FSV bereits in der siebenten Spielminute in Führung gehen können, als Josepha Wagner die Hereingabe von Anne Glaser nur knapp verfehlte. Doch auch auf der anderen Seite war es Janine Falck zu verdanken, dass der FSV nicht bereits zurücklag, als eine SG Spielerin mutterseelenallein vorm Tor auftauchte (9‘). Die gesamte Anfangsphase wirkte hektisch und unkonzentriert, dennoch erspielte sich der FSV sehenswerte Chancen. Ein Pass von Wagner auf die hereingelaufene Glaser landete jedoch in den Armen der Torhüterin (13‘) und auch ein abgefangener Abstoß ging am fast leeren Tor vorbei (15‘). Tolle Passkombinationen über Janett Petermann, Franziska Schröder und Stephanie Schulz verfehlten jedoch auch in den folgenden Spielminuten das Ziel zum leicht verdienten Führungstreffer (17‘, 20‘, 22‘). Und getreu dem Motto „Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten rein“ verliefen die letzten Minuten der ersten Halbzeit. Durch einen haltbaren Torschuss auf FSV Schlussfrau Falck ging die SG in Führung (28.‘). Nur fünf Zeigerumdrehungen später fiel auch bereits das zweite Gegentor durch einen Alleingang über die rechte Seite – 2:0. Mit diesem bitteren Ergebnis ging es für die Domstädterinnen in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte der FSV an seine Leistung der ersten Hälfte an und erspielte sich über Petermann, Wagner und Schulz sichere Torchancen, die jedoch alle samt nicht verwertet werden konnten. Aber an diesem Tag spielte auch das Glück auf Seiten des FSV. Obwohl sich die SG vor dem Strafraum festsetzte, mit schnellen Pässen kombinierte und scharf abzog, rettete neben Falck dreimal der Pfosten. Doch in der 58. Minute musste die FSV-Schlussfrau erneut hinter sich greifen. Ein missglückter Abstoß landete direkt vor den Füßen einer SG Spielerin, die das Geschenk dankend annahm – 3:0 (58.‘). Die Domstädterinnen waren nach diesem Rückstand sichtlich beeindruckt, kamen aber mit fortschreitender Zeit in einem ohnehin ansehnlichen Spiel immer besser zurecht und schlugen nach einem Eigentor der SG im Minutentakt mit den Anschlusstreffern zurück- 3:1 (60.‘). Doch bevor man selbst aktiv werden konnte, musste man der SG noch einmal den Vortritt lassen und an diesem bitteren Tag bereits den vierten Gegentreffer verzeichnen. Wieder war es ein Alleingang einer SG-Spielerin, die nicht konsequent genug gestoppt werden konnte und zum verdienten 4:1 einschob (63.‘). Nun war aber der FSV an der Reihe. Nach einem Standard verwandelte Fränze Malzahn die Hereingabe zum 4:2 (63.‘). Bereits zwei Minuten später war es Torwartin Falck, die einen Konter einleitete. Nach einem abgewehrten Torschuss sieht Falck die freistehende Petermann, diese wiederum steckt blitzschnell auf die eingelaufene Schulz durch – 4:3 (68.‘).

Leider kamen Glück und Kampfgeist etwas zu spät für die Domstädterinnen, um den verdienten Ausgleich doch noch zu erzielen. Torchancen wurden wieder einmal nicht konsequent genutzt und kleine individuelle Fehler eröffneten die zahlreichen Möglichkeiten für den Gegner. Um den sechsten Tabellenplatz zu sichern und somit ab Mai in die Platzierungsrunde einzuziehen, muss der FSV in den folgenden Partien siegen. Etwas gedulden müssen sich die Damen allerdings, da durch eine Spielverlegung erst wieder in zwei Wochen gespielt wird. Dann gastiert die Mannschaft von Rico Schröder beim aktuellen Tabellenvorletzten, den SV Garz-Hoppenrade.

 

Tore: 1:0 (28'), 2:0 (33'), 3:0 (54‘), 3:1 (60' ET), 4:1 (63'), 4:2 Fränze Malzahn (63'), 4:3 Stephanie Schulz (68‘)

FSV: Janine Falck – Franziska Schröder, Annegreth Fritze, Tina Rollenhagen - Anne-Katrin Glaser, Janett Petermann, Josepha Wagner (Stephanie Schulz, Carolin Schulze, Fränze Malzahn, Anika Manske)