Frauen
31. Mai 2019
  • Meisterrunde 5. Spieltag: FSV bricht nach starker erster Hälfte ein

5. Spieltag Meisterrunde: MSV 1919 Neuruppin – FSV Havelberg 7:0 (1:0)

FSV bricht nach starker erster Hälfte ein

Neuruppin/Havelberg (tr). Für die FSV-Frauen wurde der 5. Spieltag der Meisterrunde vorverlegt. So traten sie bereits am Mittwochabend die Reise nach Neuruppin an. Den Havelbergerinnen stand wieder eine schwierige Aufgabe bevor, denn Neuruppin musste von den drei Spielen bisher keines verloren geben. Die FSV-Trainer Matthias Döbbelin und Rico Schröder konnten sich außerdem schon glücklich schätzen die Fahrt mit einer spielfähigen Mannschaft anzutreten. Am Sonntag musste Havelberg die Partie gegen Perleberg noch krankheitsbedingt absagen, am Mittwoch fanden sich dann genau sieben Spielerinnen.

Wie erwartet übernahmen mit Anpfiff der Partie die Gastgeberinnen das Spielgeschehen auf dem Platz. Die Domstädterinnen setzten die defensive Taktik aber konzentriert um und ließen Neuruppin nicht viel Freiraum. Es rollte zwar ein Angriff nach dem anderen auf die FSV-Abwehr zu, doch Havelberg konnte entweder entscheidend stören oder Torhüterin Susanne Ganzer war zur Stelle. Erst in der 18. Minute war sie machtlos als der Torschuss des MSV abgefälscht in die Maschen rollte – 1:0. Die Gäste ließen sich vom Gegentreffer aber nicht beirren und blieben konzentriert bei der Sache. Ab und an ergab sich dann sogar die Gelegenheit für einen Konter. Josepha Wagner scheiterte zunächst in der 22. Minute an der Torfrau. Vier Zeigerumdrehungen später war die MSV-Keeperin eigentlich geschlagen, doch Wagners Lupfer verfehlte knapp den Kasten. Auch der Nachschuss von Tina Rollenhagen nach einer Ecke (31`) konnte durch die Gastgeberinnen geklärt werden. Somit blieb es zur Halbzeit beim 1:0.

Das Trainergespann des FSV war stolz auf die Leistung seines Teams zur Halbzeit und hoffte auf eine ähnliche zweite Hälfte. Neuruppin war dagegen sichtlich unzufrieden mit der knappen Führung und drängte mit Wiederanpfiff darauf nachzulegen. Havelberg stemmte sich dagegen, doch bereits in der 39. Minute nutzten die Gastgeberinnen einen Freistoß clever aus und erhöhten auf 2:0. Die Domstädterinnen versuchten ihrer konzentrierten, defensiven Spielweise treu zu bleiben, doch sie ließen sich durch fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichterin, wie auch beim 3:0 (43`), immer mehr aus dem Konzept bringen. Neuruppin wusste das auszunutzen und erhöhte bis zur 52. Minute auf 6:0. Erst als der MSV nun einen Gang runter schaltete, kam Havelberg wieder zum Mitspielen. In der 53. Minute erreichte die Flanke von Fabienne Hamel die mitgelaufene Carolin Schulze, doch ihr Schuss konnte abgeblockt werden. Auch im nächsten Versuch hatte der FSV einfach kein Glück beim Torabschluss als der Schuss von Carolin Schulze an die Latte ging und auch der Nachschuss von Josepha Wagner nicht den Weg ins Tor fand. Dafür zeigten die Gastgeberinnen noch einmal wie es geht und legten zum 7:0 nach (60`). In den übrigen zehn Minuten passierte dann nichts Nennenswertes mehr, so dass mit dem 7:0 der Endstand erreicht war.

An die starke Leistung der ersten Hälfte konnten die Havelberginnen somit leider nicht anknüpfen und auch der Ehrentreffer blieb ihnen verwehrt. Unter dem Strich war das Trainer-Duo aber trotzdem mit seinen FSV-Frauen zufrieden, denn jede Einzelne gab ihr Bestes und das Team hielt zusammen. 
Am Sonntag steht den Damen schon das nächste und letzte Spiel bevor. Wittenberge wird um 13 Uhr am Eichenwaldforum zu Gast sein.

 

Tore: 1:0 (18`), 2:0 (39`), 3:0 (43`), 4:0 (47`), 5:0 (48`), 6:0 (52`), 7:0 (60`)

FSV: Susanne Ganzer – Anne-Katrin Glaser, Annegreth Fritze, Tina Rollenhagen – Josepha Wagner, Fabienne Hamel, Carolin Schulze

 

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