Frauen
18. November 2012
  • 9.Spieltag Altmark-Wendland-Liga

SG Gusborn/ Dbg 2 – FSV Havelberg 7:0 (7:0) – Erste Halbzeit verschlafen …

 

Gusborn/ Havelberg (jk). Nach 20 spielfreien Tagen, mussten unsere Frauen vergangenen Samstag im niedersächsischen Gusborn antreten. Die zweite Mannschaft der SG Gusborn/ Danneberg war bis dato ein unbekannter Gegner für die FSV-Damen, denn sie meldeten sich zu Beginn der Saison neu in der Altmark-Wendlandliga an. Die ersten Spiele gewannen sie recht hoch, allerdings wurden diese Partien im Nachhinein, durch den Einsatz von vier Spielerinnen der ersten Mannschaft, gegen sie gewertet. Demnach war der vorletzte Tabellenplatz der Gusbornerinnen etwas blendend und diese Mannschaft durfte nicht unterschätzt werden.

Die FSV-Frauen mussten auf einige wichtige Akteure wie die beiden Torhüter Pfeiffer und Wagener sowie auf die halbe Abwehr (Fritze, Becker, Levin 1. Halbzeit) verzichten. Wenigstens konnte Levin noch zur zweiten Halbzeit dazu stoßen. Zu Beginn der Partie waren die Havelbergerinnen spürbar komplett neben der Spur und überhaupt nicht auf dem Platz. Diese Verträumtheit nutze die Heimmannschaft gnadenlos aus und schenkte den Domstädterinnen nach und nach die Tore ein. Auch nach vorne ging nicht viel, denn die Bälle wurden hinten meistens zu nervös und unpräzise rausgeschlagen. Mit dem Halbzeitstand von 7:0 ging es dann in die erlösende Halbzeitpause.

In der Halbzeitpause nahm man sich vor, durch eine defensivere Umstellung, in der Abwehr kompakter zu stehen. Diese taktische  Umstellung und die deutlich verbesserte Einstellung der FSV-Frauen sollten sich bezahlt machen, denn Gusborn verzweifelte an ihren gescheiterten Angriffen spürbar. Auch Ersatztorfrau Lisa Ebel machte ihre Sache bemerkenswert gut. Wenn diese kämpferisch starke Leistung der gesamten Mannschaft bereits von Beginn an gestimmt hätte, wäre deutlich mehr drin gewesen.  Dies gilt es nun in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause (2.12. HV – Pretzier, 15.12. HV – Lüchow) besser umzusetzen.

 

Torfolge: 1:0 5.´, 2:0 11´, 3:0 12´, 4:0 20´, 5:0 26´, 6:0 38´, 7:0 39´

FSV: Ebel, Malzahn, Krause, Liban, Hinz, Hirsch, Hamel, Kleinod, Schulze, Rollenhagen (Levin)