Seit der Gründung 1911 als Sport-Club Havelberg durchlief unser Verein sportlich wie auch strukturell zahlreiche Entwicklungen und erlebte einige weitreichende gesellschaftliche Umwälzungen, die sich auch in einigen Umbenenungen widerspiegelt. Der FSV Havelberg 1911 blickt somit auf eine bewegte und traditionsreiche Geschichte zurück.
Im folgenden bieten wir einen allgemeinen Einblick in die Geschehnisse der über 115 jährigen Historie unsere Vereins und seiner Erstvertretung.
Einen deutlich umfassenden Blick erhält man mit unserer gedruckten Vereinschronik. Diese ist im DIN-A4-Format erhältlich und gibt auf 300 Seiten die Geschichte des Vereins.
Der Fussballsport, welcher seit dem Ende des 19. Jahrhunderts mehr und mehr Anhänger in Deutschland fand, fiel auch in der sonst so beschaulichen Stadt Havelberg auf fruchtbaren Boden und so gründeten einige junge Sportbegeisterte am 03.Mai 1911 im damaligen „Hotel Magdeburg“ den Sportclub Havelberg 1911.
Zu den drei Gründervätern des Vereins gehörten der aus Hamburg stammende Kaufmann Hermann Möller, welcher bereits Erfahrung aus seiner Zeit beim FC Kilia Kiel mitbrachte. Der Havelberger Landwirt Hermann Pelzer und der Dresdner Martin Leuschner, der auch erster Präsident des jungen Sportclubs wurde.
Schnell wurden große Fortschritte im Fussballsport sowie im gesellschaftlichen Ausbau des Clubs gemacht. Ein reger Spielbetrieb wurde mit Vereinen aus Wittenberge, Kyritz, Pritzwalk, Rathenow, Neuruppin und vielen anderen unterhalten. Gespielt wurde anfänglich auf dem Gebiet des Fleckengartens, wo später Teile eines Kriegsgefangenenlager standen und sich heute Gartensparten befinden.
Ein Zeugnis dafür ist eine Zeitungsanzeige vom 21. November 1911. Es war die Zeit, wo noch jeder Sonntag mit dem Schleppen und dem Aufbau der Tore begann und statt gerader grüner Grasnarbe echter märkischer Sand mit vielen Bodenwellen als Platzfläche dienten.
Die Farben des SCH waren zu dieser Zeit Gelb/Blau und in diesem Dress stellten sich die Havelberger auch zu ihrem ersten Mannschaftsfoto im Jahre 1911 auf.

Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges war unser Club gerade erst drei Jahre jung. Sein Ansehen und Inventar waren noch nicht so wertvoll, als dass sich jemand berufen fühlte, es für die Nachwelt aufzubewahren. Die damaligen jungen Fußballspieler zogen fast ausnahmslos in den Krieg und manch einer kehrte aus diesem nicht mehr zurück. So auch Vorstandsmitglied Hermann Pelzer, der 1916 beim Infanterie-Regiment 24 bei den Kämpfen vor Verdun fiel.
Als Martin Leuschner, Hermann Möller und Willi Ruß im Jahre 1919 heimkehrten, gab es ein erstes Lebenszeichen des SC Havelberg 1911. In einer Versammlung am 17. Oktober 1919 im damaligen Havelberger Hotel „Kronprinz“ in der „Langen Straße“ machte es sich der Sportclub abermals zum Ziel, „durch die Betreibung aller Rasensportarten die Jugend körperlich und geistig zu ertüchtigen“. Die nun kommende Zeit schloss sich würdig den ersten Jahren an.
Der Sportclub bestritt fast wöchentlich Fußballspiele mit seiner 1. und 2.Mannschaft. Mitunter konnte man für die Begegnungen hochkarätige Gegner wie den Berliner Fußballclub „Rapide“ an die Havel locken. Auch wenn man gegen die Berliner mit ihrer körperlichen sowie technischen Überlegenheit nicht mithalten konnte und letztlich klar mit 6:1 verlor, waren solch Vergleiche immer ein fußballerischer Höhepunkt.

Weil die Platzverhältnisse weiterhin völlig ungenügend waren, war jedoch an eine Ausweitung des Fussballbetriebs nicht zu denken. Nach langem Mühen der Vereinsleitung konnten die damaligen Stadtväter letztlich überzeugt werden, einen städtischen Sportplatz zu errichten und so entstand 1920 der Sportplatz Mühlenholz, der den Havelberger Fussballern bis heute eine als Spielstätte dient.

Das erste Fußballspiel auf dem idyllisch gelegenen neuen städtischen Sportplatz fand am Sonntag, dem 19. September 1920 zwischen dem SC Havelberg und der 1. Mannschaft vom 15. Pionierbataillon statt. Die Partie endete 2:2 unentschieden. Ab Herbst 1920 nahm die 1. Männermannschaft an Verbandsspielen des Kreises Westprignitz teil, in welchen unsere Mannschaft erfolgreicher war als zunächst zu erwarten war.
Im Jahr 1925/26 spielte unser Verein mit je zwei Männer- und Jugendmannschaften. Die SC-Reservetrug Freundschaftsspiele gegen Nitzow, Sandau, Damerow, Werben, Warnau, Schönfeld, Wulkau, Glöwen und Quitzöbel aus. Die meisten Spiele konnte die Mannschaft erfolgreich gestalten.
Mit Beginn des Spieljahres 1930/31 hatte nicht nur die 1. Männermannschaft unseres Clubs Verbandsspiele im Gau Altmark zu bestreiten, sondern auch die 2. Männermannschaft.
Das Jahr des 20-jährigen Vereinsjubiläums wurde vom Tod des Mannes, der aus der Geschichte unseres Vereins nicht wegzudenken ist, überschattet. Vereinsmitbegründer Hermann Möller wurde 1931 durch einen Verkehrsunfall früh aus dem Leben gerissen. Mit 38 Jahren hatte sein Leben zu einen abrupten Ende gefunden, welches er in unzählbaren Stunden uneigennützig in den Dienst des Clubs stellte.

Auf die Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 durch die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler folgte schon bald die Gleichschaltung der Verbände, die unter dem Dach des DFB vor 1933 stets großen Wert auf ihre Eigenständigkeit gelegt hatten. So wurde auch der Verband Mitteldeutscher Ballspiel-Vereine, dem der SC Havelberg angehörte zwangsaufgelöst und seine Mitgliedsvereine aus den (nicht-sächsischen) mitteldeutschen Regionen, dem neu geschaffenen Gau VI zugeordnet. Während unser bürgerlicher Club auch in der NS-Zeit fortbestehen konnte, wurden marxistische wie sozialdemokratische Vereine verboten. Darunter auch die Freie Turnerschaft Havelberg, welche einige Jahre nach dem Sport-Club gegründet und in dem ebenfalls Fußball gespielt wurde.
Zum 25-Jährigen Jubiläum gastierte der BFC Preußen mit 2 Mannschaften in Havelberg. In Bezug auf Technik und Taktik hatten die Berliner dem SCH einiges voraus. Doch die Gastgeber wurden in diesem Spiel wieder einmal ihrem Ruf gerecht und wuchsen gegen einen nahezu übermächtigen Gegner über sich hinaus. Am Ende konnte man dem Club das schönste Geburtstagsgeschenk machen und mit 2:0 siegen. Der damalige Vereinsvorsitzende Willi Ruß führte dann abends durch die Festveranstaltung im „Schmokenberg“.

Neben dem gelungenen Stiftungsfest anlässlich des 25-jährigen Gründungsfestes war die Bildung einer Jugendabteilung mit Spielern unter 18 Jahren 1936 das herausragende Ereignis im Sport-Club. Für das Training und den zu erwartenden Wettspielbetrieb konnte das Team den Sportplatz der Havelberger Oberrealschule nutzen. Die ersten Spiele einer Jugendmannschaft unter 18 Jahren unseres Vereins fanden im März, April und Mai 1937 statt. Gegen den Kreismeister Minerva Wittenberge wurde mit 1:6, 2:4 und 2:4 verloren. Die Mannschaft zeigte trotz der Niederlagen eine angemessene Leistung und gegen den SV Rathenow sowie SV Wittenberge 88 konnte man mit jeweils 1:0 sogar also Sieger vom Platz gehen.
Nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges riß die Einberufung der Merhzahl der Fussballsportler große Lücken in den Sportverein. Der Wettspielbetrieb war nur noch bedingt möglich und kam im weiteren Verlauf des Krieges schließlich ganz zum Erliegen. Verwaiste Fussballplätze, die von Unkraut überwuchert wurden, waren bis Mai 1945 ein gewohntes Bild. An Fussballpartien nach Kriegsende wagten viele Menschen angesichts der großen Not nicht zu denken. Und dennoch ging das Leben weiter und auch der Sport in der Stadt lebte wieder auf.
Nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges riß die Einberufung der Merhzahl der Fussballsportler große Lücken in den Sportverein. Der Wettspielbetrieb war nur noch bedingt möglich und kam im weiteren Verlauf des Krieges schließlich ganz zum Erliegen. Verwaiste Fussballplätze, die von Unkraut überwuchert wurden, waren bis Mai 1945 ein gewohntes Bild. An Fussballpartien nach Kriegsende wagten viele Menschen angesichts der großen Not nicht zu denken. Und dennoch ging das Leben weiter und auch der Sport in der Stadt lebte wieder auf.
Nach Kriegsende war angesichts der großen Not an Fußballpartien natürlich nicht zu denken. Aber so langsam lebte auch der Sport in Havelberg wieder auf. Da die sowjetische Besatzungsmacht auf der Grundlage der Direktive Nummer 23 des Alliierten Kontrollrates alle Sportvereine auf Dauerverbot und zunächst Sportwettkämpfe nur in engen territorialen Grenzen gestattete, entstanden 1946 in Havelberg locker organisierte Sportgruppen. Die Fußballer wurde von den Mitgliedern des verbotenen SC Havelberg 1911 Heinz Vierecke und Reinhold Giese betreut und angeleitet.
Die bestehenden Sportgruppen gaben sich 1948 den Vereinsnamen SG „Industrie“ Havelberg. Zu dieser Zeit war in der sowjetischen Besatzungszone der Sportbetrieb bereits neu organisiert worden. Die Sportgruppen, die sich zur SG „Industrie“ Havelberg zusammengeschlossen hatten, wurden durch sogenannte Trägerbetriebe übernommen. Trägerbetriebe für die Sektion Fußball waren die Schiffswerft und die Ziegelei.

Ende 1948 war der Sportplatz im Mühlenholz endlich wieder für Wettkämpfe hergestellt, doch es fehlte weiterhin an Umkleidemöglichkeiten. Man kam mit der Stadt überein, den Schießstand neben dem Forsthaus Mühlenholz abzureißen und an seiner Stelle ein Sporthaus zu errichten. Die Arbeiten wurden komplett durch Eigenleistung erbracht. Abrisssteine bildeten die Grundlage, aber alle weiteren Baumaterialien wurden mitunter durch eine Spendensammlungen finanziert. Das Sporthaus wurde Ende 1950 fertiggestellt und feierlich eingeweiht.


Im Jahr 1951 wurden die Junioren unseres Vereins als erste Mannschaft nach dem Wiederaufbau Kreismeister des Kreises Westprignitz. Zu diesem Zeitpunkt lag die Teilung Deutschlands bereits zwei Jahre zurück und man war nun Teil der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Die 1. Männermannschaft spielte 1951/52 in der Bezirksklasse Brandenburg Staffel Nordwest. Möglich wurde die Teilnahme durch die Qualifikation über die Verbandsspiele im Spieljahr 1949/50.

Ein Beschluss im Jahr 1950, den Sport in den volkseigenen und ihnen gleichgestellten Betrieben so zu reorganisieren, dass künftig zentrale Sportvereinigungen auf der Basis einzelner Industriezweige den Sport in den Betrieben verantwortlich lenken, begann in Havelberg zu wirken.
Die Sektion Fußball schloss sich der BSG Traktor an. In dieser Betriebssportgemeinschaft sah man für die Entwicklung des Fußballs die besten Voraussetzungen gegeben, denn die Land- und Forstwirtschaft war nicht nur der größte Produktionszweig in der Region, sondern bot auch, nach der Einrichtung der Maschinen- und Traktorenstation, die optimalsten Bedingungen die Fahrzeug- und Geldprobleme der Fußballer zu lösen.

Mehrere Jahre in der Kreisklasse (teilweise in Spielunion mit den Kreisen Osterburg, Seehausen und Gethin) schlossen sich an, ehe man im Spieljahr 1957 wieder in die Bezirksklasse aufstieg. Damals begann die Saison noch stets im März und endete im Oktober desselben Jahres.

Im Spieljahr 1959 glückte der Havelberger Mannschaft um Spielertrainer Muxfeldt am letzten Spieltag der erstmalige Aufstieg in die Bezirksliga. Ein 4:2-Sieg über Mitkonkurrent Stahl Tangerhütte krönte die eindrucksvolle Saisonleistung. Die Aufstiegsfeier fand am 07.11.1959 statt und wurde mit der Herausgabe einer Festzeitung dokumentiert.
Das Abenteuer in der Bezirksliga begann am 14. Februar 1960. Nun standen Gegner mit klangvollen Namen wie Lok Haldensleben, Dynamo Gardelegen, Einheit Osterburg, Turbine Magdeburg, Empor Tangermünde, Traktor Haldensleben, Traktor Klötze, Aufbau/Börde Magdeburg, Einheit Wolmirstedt, Stahl Tangerhütte und Dynamo Salzwedel auf dem Spielplan. Am Ende sollte es leider nicht reichen und so musste man gemeinsam mit Gardelegen und Tangermünde den bitteren Gang in die Bezirksklasse antreten.
Erfreulich war die Leistung der Reserve, die sich zum Kreismeister kürte, aber aufgrund des Abstiegs der 1. Mannschaft nicht an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse teilnehmen durfte.
Den größten Triumph der Vereinsgeschichte feierten die Havelberger Fussballer 1962 im Pokalwettbewerb um den „Goldenen Traktor“. An diesem Wettbewerb der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) nahmen Mannschaften mit Bezug zur Land- und Forstwirtschaft teil. Meist trugen die teilnehmenden Mannschaften auch die Bezeichnung „Traktor“ in ihren Vereinsnamen. Der Pokal wurde sowohl auf Kreis- als auch auf Bezirksebene ausgetragen. Die Gewinner der jeweiligen Bezirke konnten sich über weitere Ausscheidungsspiele für die Finalrunde qualifizieren, in der letztlich der Sieger auf Republik- bzw. DDR-Ebene ermittelt wurde.

Nach mehreren Siegen fand man sich am 17. Juni 1962 im Bezirkspokalfinale in Tangerhütte wieder. Gegner war die Bezirksligamannschaft von Traktor Klötze. Als der Schlusspfiff ertönte, rissen elf glückliche Havelberger, umjubelt von den Zuschauern, die Arme hoch. Mit dem Sieg war man gleichzeitig für die Ausscheidungsspiele auf Republik-Ebene qualifiziert. Diese Spiele der Bezirkssieger um den „Goldenen Traktor“ begannen im August 1962 und führten die die Havelberger Fussballer in die Endrunde der besten 4 Traktor-Mannschaften der DDR.
Die Endrundenspiele fanden am 25. sowie 26. August in der Lutherstadt Wittenberg statt. Neben Havelberg kämpften Traktor Ostrau (Bezirk Leipzig), Traktor Sachsenbrunn (Bezirk Suhl) und Traktor Letschin (Bezirk Frankfurt/Oder) im „Stadion des Friedens“ zu Wittenberg um den Sieg des „Goldenen Traktor der DDR“. Am Ende streckten die Domstädter die Goldene Trophäe in die Höhe und sorgten damit für den größten sportlichen Triumph unsere Vereins.

In den nachfolgenden Jahren konnte man nicht an die großen Erfolge anknüpfen. Im Mittelfeld der Bezirksklasse spielte man jahrelang nur eine durchschnittliche Rolle, neue Namen tauchten immer häufiger im Mannschaftsgefüge auf, jüngere Akteure spielten sich in die Mannschaft.
Aber es war auch die Zeit, in der das Sportforum „Am Eichenwald“ entstand. Viele Stunden Freizeit wurden geopfert, um den Rasenplatz, die Laufbahn und die Sitzbänke fertigzustellen. Die Einweihung des Sportplatzes erfolgte im Mai 1964 mit einem Spiel gegen den DDR-Ligisten Vorwärts Neubrandenburg (3:6). Ab der Serie 1964/1965 wurden dann die Traktor-Spiele im Sportforum ausgetragen. Im Jahre 1966 wurden die Traversen, Bänke und die Laufbahn endgültig fertiggestellt – das Sportforum war entstanden.
Neben dem neu angelegten Sportplatz entstand Ende der 60er Jahre eine neue Sporthalle für den Schul- und Freizeitsport, von dem auch die Fussballer gerade in der Winterpause profitierten. Der Bau einschließlich der Nebengebäude und der Ausstattung kostete über 900.000 Mark (DDR). Am 29. September 1968 erfolgte die feierliche Übergabe der neuen Sporthalle „Am Eichenwald“

In den Spielzeiten ab 1967 konnte sich unsere Männermannschaft in der Bezirksklasse etablieren und meist einen sicheren Platz im Mittelfeld belegen. 1970 landete man nach einer fantastischen Saison sogar auf dem 2. Platz. Gegenüber den vergangenen Spieljahren, in denen die Mannschaft bis zum letzten Spieltag Abstiegssorgen plagten, konnte man von einer Leistungssteigerung der Mannschaft sprechen. Zu den Heimspielen kamen damals in der Regel 300 bis 400 Zuschauer – eine Zahl, die kaum ein anderer Verein in der Region vorweisen konnte.

Am 19. Januar 1968 beschlossen die Fußballer der BSG Traktor Havelberg mit einer überwältigenden Mehrheit, sich mit einer eigenen „Fußballsportgemeinschaft“ selbstständig zu machen. Grund hierfür war die aus Sicht der Fussballer seit Jahren schlechte Arbeit der Leitung der BSG Traktor. Der Spielbetrieb wurde fortan unter der Bezeichnung FSG Traktor Havelberg forgeführt.
Bereits ein gutes Jahr nachdem man unter der neuen Bezeichnung auf Torejagd ging, gab der Verein einem Zeitungsartikel bekannt, dass man ab sofort den Spielbetrieb unter dem Namen „FSG Blau-Weiß Havelberg“ betreiben wird. Als Grund hierfür wurde die Verwechslung der FSG Traktor mit der BSG Traktor genannt, was besonders oft im Briefverkehr geschah. Die Farbwahl ging auf den Arbeitersportverein der ehemaligen „Freien Turnerschaft“ zurück, welcher 1933 im NS-Staat verboten wurde und bis dahin in diesen auflief.
Da der angestrebte Name „FSG Blau-Weiß Havelberg“ bei den Verbänden letztendlich nie wirklich eine breite Zustimmung fand, die Verwechslungsproblematik mit der BSG Traktor jedoch weiterhin bestanden hätte, entschied man sich im Januar 1970 zukünftig unter dem Namen „BSG Einheit Havelberg“ am Spielbetrieb teil. Dieser sollte dann auch bis zur Wendezeit Bestand haben.
Der Punktspielbetrieb in der Saison 1973/74 verlief für die Domstädter alles andere als optimal. Die Hoffnung den Klassenerhalt über die Ausscheidungsspiele doch noch zu sichern, zerplatzte nach zwei Niederlagen gegen TuS Wahrburg. Das Glück war einfach nicht auf Seiten der Domstädter und so musste die 1. Männermannschaft den schweren Gang in die Kreisklasse antreten.
Das ausgegebene Ziel in der Saison 1974/75 war der direkte Wiederaufstieg. Mit einer imponierenden Serie wurde man im Kreismeister der Spielunion Havelberg/Genthin und schaffte den unmittelbaren Wiederaufstieg. In 28 Spielen verlor man nur ein Mal und erzielte 142 Tore.
In den folgenden Jahre sollten die Domstädter fester Bestandteil der Bezirksklasse, in der man zumeist das Niveau mitbestimmte, bleiben.

Neben unseren Fussballern existierte eine Zeit lang die Armeesportgemeinschaft (ASG) Vorwärts Havelberg in der Domstadt. Die umkämpften Duelle zogen stets hunderte Fussballinteressierte an und bildete den Höhepunkt jeder Saison.
Auf der einen Seite die mit DDR-Ligaspielern gespickte Armee-Truppe, auf der anderen Seite eine hochmotivierte, kämpferisch entschlossene Einheit-Elf. Für unsere Einheit-Kicker standen am Ende mehr Niederlagen als Siege auf dem Papier – jedoch wurden diese dafür umso intensiver gefeiert.
Der Mauerfall 1989 und die Deutsche Wiedervereinigung brachten vielfältige Umwälzungen in der Gesellschaft und damit auch im Sport mit sich. Die Herausforderungen unter den neuen Bedienungen einen geregelten Spiel und Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten waren groß.
Trotz dessen hatte sich der Verein zu seinem 80-jährigen Jubiläum gut vorbereitet. Zu den Festtagen vom 14. bis zum 16. Juni lud man Mannschaften aller Altersklassen aus Verden, Bremerhaven, Klietz und Kreisauswahlmannschaften des Kreises Havelberg ein.
Ausgerechnet in der Jubiläumssaison zum 80-jährigen Bestehen (1990/91) konnte man das Abstiegsgespenst nicht verjagen und so stieg man nach 15 Jahren Zugehörigkeit aus der Bezirksklasse ab.
Noch vor der Wiedervereinigung im Oktober 1990 beschloss die Mitgliederversammlung der Sektion Fußball im Juni, sich von der BSG Einheit Havelberg zu trennen und einen eigenen Verein zu bilden.
Als neuen Vereinsnamen wählte die Versammlung „FSV Havelberg 1911 e.V.“. Damit waren die Fußballer nicht nur selbstständig, sondern besannen sich bei der Namenswahl auch auf die Wurzeln des Vereins, der 79 Jahre zuvor als „SC Havelberg 1911“ gegründet wurde, zurück. Als Wappen diente weiterhin das Havelberger Stadtwappen, welches nun statt „BSG Einheit“ den Schriftzug „FSV Havelberg 1911“ trug.
Ab 1993/1994 ging es wieder aufwärts. Mit einer gesunden Mischung aus Routiniers und jungen, hoffnungsvollen Talenten aus dem eigenen Nachwuchs konnte man als Vizemeister sowohl den Aufstieg in die neue Landesklasse feiern als auch den Kreispokals der Spielunion aus den ehemaligen Kreisen Stendal, Osterburg und Havelberg in die Höhe stemmen.
Es folgte die erfolgreichste Zeit seit den 60er Jahren. Bis zur Saison 2000/2001 bestimmte der FSV stets die Szenerie in der Landesklasse mit. Untrennbar mit dieser Zeit ist der Name Bernd Netsch verbunden. In 131 Pflichtspielen erzielte der Blondschopf, dessen Stürmerqualitäten bei allen Teams des Landkreises gefürchtet waren, 122 Treffer für die Domstädter. Zur Mitte der Saison 1994/1995 stieß er zum Havelberger Team und erzielte dort in 15 Spielen gleich 24 Treffer. 1996/1997 stellte er mit 37 Toren zudem einen neuen Landesklassen-Rekord auf.

Einen besonderen Höhepunkt stellte der der Landespokal in der Saison 98/99 dar. Nach dem man TuS Magdeburg-Neustadt aus der Landesklasse mit 12:3 vom heimischen Platz und aus dem Pokal gefegt hatte, erwischte man dem Oberligisten VfL Halle 96 ein attraktives Los für die 4. Pokalrunde. Die Hallenser zeigten dem FSV in der ungleichen Partie schnell die Grenzen auf. Gegen den späteren Landespokal-Sieger und Meister (Oberliga Staffel Süd) war man wie erwartet chancenlos und verlor deutlich mit 0:12.

Zur Jahrtausendwende verlor die Männermannschaft etliche Schlüsselspieler. Diese Abgänge ließen sich nicht adäquat ersetzen, so dass es in der Saison 1999/2000 nur für Platz 12 in der Landesklasse reichte. Immerhin sicherte man sich somit den Klassenerhalt.
Wie bereits 10 Jahre zuvor sollte auch die Jubiläumssaison zum 90. Vereinsgeburtstag 2000/01 den Domstädtern zumindest sportlich kein Anlass zum Feiern geben. Trotz einiger Neuzugänge vermochte man, den Negativtrend aus der Vorsaison nicht zu stoppen. Mit dem 15. Platz musste man letztlich den Gang in die Kreisoberliga antreten. Ein herber Rückschlag, wenn man bedenkt, dass nur wenige Jahre zuvor noch der Aufstieg in die Landesliga anvisiert wurde.
Von der sportlichen Talfahrt der Männermannschaft ließ man sich die Freude auf das Vereinsjubiläum jedoch nicht verderben. Mit einem Vereinsfest im Havelberger Mühlenholz und einem Festempfang im Wappensaal der Bundeswehrkaserne feierte man das historische Ereignis gebührend.
Nicht nur bei der Männermannschaft gab es zur Jahrtausendwende einen Umbruch. Auch die Sportanlagen unterlagen einem Wandel und wurden modernisiert. Hinter der alten Sporthalle entstand eine moderne Drei-Felder-Halle, die Anfang 2001 fertiggestellt wurde. Die offizielle Einweihung erfolgte am 21. Januar und lockte hunderte Besucher auf die Zuschauerränge.
Auch die Außenanlagen rund um die neue Sporthalle wurden saniert. So wurden die Aschen- durch eine Tartanbahn ersetzt, neue Zuschauertribünen errichtet und der Sprecherturm rekonstruiert. Am Ende zeigte sich das Sportforum in einem komplett neuen Gewand.
Nach zwei gescheiterten Versuchen konnte man in der Spielzeit 2003/04 am 27. Spieltag den vorzeitigen Aufstieg in die Landesklasse feiern. Anlässlich dieses Ereignisses wurde erstmals sogar eine FSV-Hymne aufgenommen und live von „Hannes & Band“ auf der Bühne im Mühlenholz intoniert.

Zur Saison 2005/06 gelang dem FSV ein viel beachteter Coup. Silvio Demuth, ausgestattet mit großer Erfahrung in der DDR-Oberliga, der 2. Bundesliga und auch im Europacup, wechselte vom 1. FC Lok Stendal als Spielertrainer an die Havel. Dies weckte Begehrlichkeiten unter den Anhängern der Domstadt, die zunächst auch voll erfüllt wurden. Zeitweise hatte man sogar die Tabellenführung in der Landesklasse inne. Eine desaströse Rückrunde reichte am Ende lediglich für den 11. Rang.
Auch in der folgenden Spielzeit konnte man nur den 11. Platz erreichen. Auch wenn man erneut den Klassenerhalt geschafft hatte, zeigte der Trend deutlich Richtung Abstieg, was sich in der Saison 2007/08 dann auch bewahrheitete.
Zum ersten Mal fand am 30. Mai 2008 das von der Grundschule „Am Eichenwald“ und dem FSV Havelberg ausgerichtete Fußballfest für Kinder „School Meets Football“ statt. Damit knüpfte man an die in den 80er Jahren veranstalteten Schulmeisterschaften im Fußball an und ergänzte den eigentlichen Wettkampf um weitere fußballspezifische Disziplinen.

Was 2008 mit einem regelmäßigen Schnuppertraining begann, mündete in die Gründung eines Frauen-Teams. Nach einem Jahr Training und einigen Testspielen, nahmen die FSV-Damen in der Saison 2009/10 das ersten Mal am Punktspielbetrieb teil. Am Ende schloss man die Saison mit einem hervorragenden 4. Tabellenplatz ab.
In den folgenden 11 Jahren kickten die Frauen in den unterschiedlichsten Ligen. Die schrumpfende Anzahl von Frauen-Teams in der Region machten es den Damen nicht immer leicht. Weite Anfahrtswege und große Leistungsunterschiede innerhalb der Ligen waren ihr steter Begleiter. Die letzten Jahre ging man dank einer Sonderregelung in der Kreisliga des Fußballkreises Prignitz/Ruppin auf Torejagd. Dies verringerte den Fahraufwand deutlich.

Die demografische Entwicklung machte leider auch vor den Frauen nicht halt, so dass man personell nicht mehr in der Lage war, den Spielbetrieb zukünftig gewährleisten zu können. So endete das Kapitel des Havelberger Frauenfussballs nach der Saison 2020/21.

Mit dem Projekt „Schools Meets Football“, das gemeinsam mit der Havelberger Grundschule organisiert wurde, bewarb sich der FSV 2009 bei Deutschlands erfolgreichsten Vereinswettbewerb im Breitensport „Sterne des Sports“.
Nach dem Sieg auf Kommunalebene, nahm das Projekt am Landeswettbewerb teil und auch dort konnte man mit „School Meets Football“ überzeugen und kehrte überraschend als Landessieger zurück in die Hansestadt. Mit dem Gewinn auf der Landesebene nahm die Vertretung unseres Vereins Anfang Februar 2010 am Bundesfinale der „Sterne des Sports“ in Berlin teil. Zu einem der vorderen Plätze reichte es dort leider nicht, aber dennoch stellte die Teilnahme am Finale den bisher größten gesellschaftlichen Erfolg in der Vereinsgeschichte dar.


Die Saison 2010/2011 begann mit einem Spektakel. Im Sportforum empfing man den wenige Jahre zuvor gegründeten und ambitionierten Emporkömmling aus Warnau zum Vergleich. Vor einer atemberaubenden Kulisse von weit über 600 zahlenden Zuschauern konnten die Domstädter den Lokalrivalen deutlich mit 5:0 schlagen.
Nach dem fast schon traditionellen Oktoberloch, kletterte man bis zur Winterpause auf Platz 3. Um den Schritt aber ganz nach oben zu machen, fehlte es der jungen Mannschaft, in den wichtigen Spielen, an Konstanz. So belegte man nach einer guten aber nicht berauschenden Saison den 3. Tabellenplatz.

Als Teil des Jubiläums hatte man die Finalspiele der beiden kreislichen Pokalwettbewerbe an die Havel locken können und gemeinsam mit dem Kreisverband und der Stadt ein großartiges Fußballfest mit einem unterhaltsamen Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.
Vor einer stimmungsvollen Kulisse von 1037 Zuschauern und bei bestem Wetter stemmten der Schönberger SV und SV Viktoria Uenglingen die jeweiligen Trophäe in die Höhe.
Zur neuen Saison 2011/12 wurde als Ziel der Aufstieg in die Landklasse ausgerufen. Zur Saisonvorbereitung konnte auch gleich ein ganz besonderer Testspielgegner für den FSV gewonnen werden. So war am 03. Juli der mehrfachen DDR-Meister sowie FDGB-Pokal-Sieger FC Carl Zeiss Jena zu Gast in der Domstadt. Leider zeigte sich das Wetter ausgerechnet an diesem Tag nicht von seiner besten Seite, denn so regnete es bereits zu Spielbeginn sehr stark. Beim Halbzeitstand von 1:6 ging es in die Pause, aus der die Teams nicht mehr zurückkehrten, da sich mittlerweile ein starkes Gewitter über der Stadt austobte und die Sicherheit der Spieler und Zuschauer nicht mehr gewährleistet war.
Trotz einer sehr guten Vorbereitung blieb man in der Saison etwas hinter den Erwartungen, so dass man am Ende „nur“ auf dem 3. Tabellenplatz landete und damit das Ziel Aufstieg knapp verpasste.
In der Saison 2012/13 sollte es mit dem angestrebten Aufstieg in die Landesklasse endlich klappen. Die Mannschaft stand hierbei fast durchweg an der Tabellenspitze. Leider musste der Spielbetrieb kurz vor dem regulären Saisonende eingestellt werden, da das Hochwasser von 2013 die Region fest im Griff hatte. Nach 27 Partien mit 69 Punkten sowie 131:13 Toren war den Domstädtern der Kreismeistertitel und Aufstieg eh nicht mehr zu nehmen.
Kreismeister in der Saison 2012/13Auch im Pokalwettbewerb hatte man überzeugen können und stand im Finale, welches aufgrund der Hochwassersituation in den August verschoben werden musste. Gegen den Landesklassesieger und neu formierten Landesligisten Saxonia Tangermünde nahm unsere Mannschaft ganz klar die Außenseiterrolle ein. Ein frühes Gegentor brachten den Matchplan schon früh durcheinander. Trotz viel Engagement war das Spielglück an diesem Tag nicht auf Havelbergs Seite und so ging das Finale am Ende mit 0:4 verloren.

Mit leichten Startproblemen begann 2014 das Abenteuer Landesklasse. Die Hinserie der Landesklasse-Saison schloss das Team schließlich auf Platz 10 ab. Die Mannschaft schöpfte ihr Potenzial nicht aus, kam aber im Verlauf der Rückrunde endlich in Fahrt. Am Ende erklomm man in der ersten LK-Saison trotz einer mäßigen Hinrunde einen hervorragenden 3. Platz.
Weitere vier Spielzeiten konnte man sich auf Landesebene beweisen, ehe es nach einer desaströsen Saison 2017/18 wieder in die Kreisoberliga ging.

Bevor es mit der Spielzeit 2015/16 losging, sollten die Domstädter ein besonderes Vorbereitungsspiel absolvieren dürfen. In einer Volksstimme-Aktion konnte der Verein genügend Stimmen für den „beliebtesten Fußballclub der Altmark“ sammeln und somit ein Spiel gegen den damals frischgebackenen Drittliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg gewinnen.
Die Partie gegen den FCM fand am 15. Juli vor 1400 Zuschauern im Sportforum statt. Zuvor betraten die beiden Mannschaften mit einer Einlaufzeremonie das Sportforum. Am Ende spiegelte das 1:14 den Klassenunterschied zwischen Landesklasse und 3.
Liga wieder. Das Ergebnis dürfte für unsere Mannen an solch einem Tag jedoch eh Nebensache gewesen sein.
Nach der Saison 2017/18 und dem Abstieg in die Kreisoberliga verließen einige Akteure die Mannschaft. Zudem konnte auch keine FSV-Reserve mehr gemeldet werden. Die angespannte Personalsituation ging sogar soweit, dass ein Fortbestehen des Männerbereichs fraglich war. Um den Spielbetrieb weiter zu erhalten, suchte man einen zuverlässigen Partner für eine Spielgemeinschaft, den man in Empor Kamern fand und so startete man fortan als SpG Havelberg / Kamern. Die Kooperation, die bis zur Saison 2023/24 Bestand haben sollte, war von einigen Erfolgen und unvergesslichen Momenten geprägt.
Gleich im Premierenjahr als SpG konnte man den 2. Rang in der Kreisoberliga erspielen. Die folgenden zwei Spielzeiten waren von der Corona-Pandemie geprägt, so dass diese nur teilweise ausgespielte werden konnte. Erst in der Spielzeit 2021/22 kehrte wieder Normalität auf die Fussballfelder zurück.

Im Gegensatz zur Liga wurden die Pokalwettbewerbe der Saison 2019/20 zu Ende geführt. In der Hauptrunde des Altmark-Strom-Pokals siegte man gegen Ligakonkurrent Lüderitz noch etwas bieder mit 2:1 durch. Ab dem Achtelfinale bescherte das Los der Mannschaft immer einen Gegner aus der Landesklasse.
Mit der höherklassigen Herausforderung wuchs aber auch das eigene Leistungsvermögen. So kegelte man vor Pferdemarktkulisse erst Germania Tangerhütte aus dem Wettbewerb und sorgte im Viertelfinale gegen den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter der Landesklasse Medizin Uchtspringe für die erste große Überraschung. Die letzte Hürde auf den Weg ins Finale hieß Rot-Weiß Arneburg. Der Titelverteidiger ging früh in Front, aber Ende einer unterhaltsamen Partie hieß der Sieger und Pokalfinalist SpG Havelberg / Kamern.
Im Finale wartete mit Saxonia Tangermünde der stärkste Gegner des Turnierverlaufs. Die Saxonen spielten eine überragende Saison und standen zum Saisonabbruch an der Tabellenspitze der Landesklasse. Zudem konnte der Neu-Landesligist das Endspiel in seinem „Wohnzimmer“ austragen, denn Tangermünde war in diesem Jahr Gastgeber der Pokalendspiele. Auch wenn man sich der erdrückenden Überlegenheit immer wieder erfolgreich erwehrte, musste man sich letztlich der spielerischen Qualität mit 1:3 geschlagen geben.

Trotz ihrer Kürze hatte die Saison 2020/21 dennoch ihre Höhepunkte. Den Startplatz im Landespokal, welcher dem Kreispokalsieger Saxonia Tangermünde zustand, übernahmen unsere Männer, da die Kaiserstädter als neuer Landesligist bereits für den Landeswettbewerb qualifiziert waren. Durch ein Freilos stieg man in der zweiten Runde ein.
Gegner war der Landesligist TuS Magdeburg-Neustadt, der als klarer Favorit an die Havel reiste und bis zur 74. Minute hätte die Überschrift des Spielberichts „TuS Magdeburg-Neustadt siegt im Landespokal gegen die SpG Havelberg/Kamern standesgemäß und souverän mit 0:4“ heißen können. Was jedoch der vermeintliche Ehrentreffer zum 1:4 auslösen sollte, damit hätten selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet. Den SpG-Kickern gelang es bis zum Abpfiff tatsächlich noch auf 4:4 auszugleichen. Die folgende Verlängerung brachte keinen Sieger hervor und so ging es ins 11-Meter-Schießen, welches die SpG für sich entschied.

Nach dem spektakulären Erfolg gegen die Hauptstädter erhielt das „Abenteuer Landespokal“ das nächste Highlight, denn mit dem VfB Germania Halberstadt kam nun ein gestandener Regionalligist an die Havel. Die Harzvorländer als dritte Kraft im Lande – nach dem 1. FC Magdeburg und dem Halleschen FC ließen wie zu erwarten nichts anbrennen und siegten 1:6.

Das Sportgelände im Mühlenholz erhielt 2020/21 einige Neuerungen. So wurde ein Verkaufshäuschen, welches die Stadt Havelberg dem Verein überließ am Sportplatz aufgestellt. So konnte nun auch hier die Versorgung der Zuschauer gewährleistet werden. Am Vereinsheim wurde ebenfalls mit großem Eifer gearbeitet. Die in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten und Sanitäranlagen erhielten eine grundlegende Sanierung. Zudem wurde von der Stadt auf dem Sportplatz nun eine Beregnungsanlage installiert.
Auch wenn man die Ziele für die Saison 2022/23 vorab nicht klar formulierte, hatte man ein Auge auf den Kreismeistertitel und den Aufstieg in die Landesklasse geworfen. In der Hinserie eilte man von Sieg zu Sieg und schloss diese ohne Punktverlust ab. Zu Beginn der Rückrunde geriet etwas Sand in das bis dahin gut geölte Getriebe, dennoch blieb das Team der Kreisoberliga das Maß aller Dinge und so feierte man am 22. Spieltag mit einem Sieg über Dobberkau vorzeitig die Meisterschaft.

Bereits in der Winterpause konnte man sich schon einen Titel sichern. So kürte man sich bei den Endspielen der Hallenkreismeisterschaft in Goldbeck zum Hallenkreismeister 2023.

Das Jahr 2024 war für den Kreisfachverband Altmark-Ost ein ganz besonderes, denn 30 Jahre zuvor entstand dieser durch die Fusion der bis dato eigenständigen Fachausschüsse Havelberg, Stendal und Osterburg. Die KFV-Verantwortlichen entschieden sich bewusst gegen eine zentrale Festveranstaltung und besuchten stattdessen im Laufe des Jahres ihre Mitgliedsvereine.
Ganz ohne Höhepunkt sollte das Festjahr aber natürlich nicht vorübergehen. Eine passende Bühne hierfür bot der Kreispokal, dessen Finalspiele im Junioren- und Herrenbereich anlässlich des Jubiläums an einem Wochenende und an einem Ort ausgetragen werden sollten.
Der FSV bewarb sich als Gastgeber und konnte den KFV mit seinem Konzept und den optimalen Bedingungen überzeugen, das „Superpokalfinalwochenende“ in der Domstadt stattfinden zu lassen. Mit dem Zuschlag stand unserem Verein viel Arbeit bevor. Über zwei Tage verteilt, waren sieben Partien inklusive Versorgung und Rahmenprogramm zu organisieren sowie 14 Teams zu betreuen. Mit viel Engagement ging man an die Aufgabe, so dass das Sportforum Mitte Juni bestens präpariert und alle Vorbereitungen pünktlich abgeschlossen waren.

Das Pokalwochenende wurde am Samstagvormittag durch die Finals der F- und E-Junioren eröffnet. Die älteren Jahrgänge bis zur B-Jugend fochten ihre Endspiele am darauffolgenden Sonntag aus.
Am Samstagnachmittag stand mit dem Partien der Männer der Höhepunkt auf dem Programm. Für die jeweilige Präsentation des Spielballs hatte man das einheimische Panzerpionierbataillon der Bundeswehr als Partner gewinnen können. Beim kleinen Pokalfinale gelangte das Spielgerät durch den Fernlenkmanipulator „TEODor“ in besonderer Art und Weise zum Mittelkreis. Im anschließendem Spiel setzte sich Eintracht Lüderitz II gegen die SG Hohengöhren/Klietz II durch.
Vor dem Finale des Altmark-Strom-Pokals wurde in einer inszenierten Entschärfungsaktion ein „verdächtiges Päckchen“ pyrotechnisch neutralisiert und damit der Spielball eindrucksvoll freilegt. Auch „on fire“ war der Kreveser SV, der seine Führung nach zwei schnellen Toren gegen Uchtspringe nicht mehr abgab und sich zum Pokalsieger 2024 krönte.


Der FSV Havelberg blickt auf eine lange und bewegte Vereinsgeschichte zurück. Anlässlich des 100 Vereinsjubiläums wurde von Erhard Hartmann und Jana Kienert eine Chronik erarbeitet, welche schließlich im Jahr 2013 in gedruckter Fassung präsentiert und zum Kauf angeboten werden konnte.
Auf die 1. Auflage folgte 2024 eine von Frank Prössel überarbeitete und erweiterte Fassung. Diese erzählt nun mit über 97.000 Wörtern und mehr als 700 Abbildungen die Geschichte des Vereins und seiner Mitglieder bis zur Saison 2023/24. Die 2. Auflage kann für 25 Euro (exkl. Versandkosten) beim Verein erworben werden.
Wir danken allen Sponsoren, die uns durch ihre Unterstützung die Produktion der Chronik ermöglicht haben.
| Saison | Liga | Pl. | Tore | +/- | Pkt |
| 2024/2025 | Landesklasse Staffel 1 | 13 | 32:59 | -27 | 13 |
| 2023/2024 | Landesklasse Staffel 1 | 9 | 54:65 | -11 | 38 |
| 2022/2023 | Kreisoberliga Altmark Ost | 1 | 125:23 | +102 | 68 |
| 2021/2022 | Kreisoberliga Altmark Ost | 5 | 76:42 | +34 | 44 |
| 2020/2021 | Kreisoberliga Altmark Ost (Abbr. am 8. ST) | 1 | 21:6 | +15 | 16 |
| 2019/2020 | Kreisoberliga Altmark Ost (Abbr. am 16./.17 ST) | 1 | 79:26 | +53 | 42 |
| 2018/2019 | Kreisoberliga Altmark Ost | 2 | 102:24 | +78 | 57 |
| 2017/2018 | Landesklasse Staffel 1 | 15 | 61:92 | -31 | 23 |
| 2016/2017 | Landesklasse Staffel 1 | 8 | 73:84 | -11 | 42 |
| 2015/2016 | Landesklasse Staffel 1 | 10 | 70:67 | +3 | 39 |
| 2014/2015 | Landesklasse Staffel 1 | 03 | 92:39 | +53 | 58 |
| 2013/2014 | Landesklasse Staffel 1 | 03 | 87:61 | +26 | 51 |
| 2012/2013 | Kreisoberliga Altmark Ost | 01 | 131:13 | +118 | 69 |
| 2011/2012 | Kreisoberliga Altmark Ost | 03 | 135:45 | +90 | 63 |
| 2010/2011 | Kreisoberliga Altmark Ost | 03 | 104:49 | +55 | 56 |
| 2009/2010 | Kreisoberliga Altmark Ost | 07 | 83:80 | +3 | 43 |
| 2008/2009 | Kreisoberliga Altmark Ost | 05 | 67:58 | + 9 | 46 |
| 2007/2008 | Landesklasse Staffel 1 | 13 | 29:82 | -53 | 17 |
| 2006/2007 | Landesklasse Staffel 1 | 11 | 31:50 | -19 | 32 |
| 2005/2006 | Landesklasse Staffel 1 | 11 | 52:64 | -12 | 39 |
| 2004/2005 | Landesklasse Staffel 1 | 11 | 59:74 | -15 | 39 |
| 2003/2004 | Kreisoberliga Altmark Ost | 01 | 106:48 | +58 | 75 |
| 2002/2003 | Kreisoberliga Altmark Ost | 04 | 89:65 | +24 | 51 |
| 2001/2002 | Kreisoberliga Altmark Ost | 02 | 131:51 | +80 | 80 |
| 2000/2001 | Landesklasse Staffel 1 | 15 | 59:75 | -16 | 33 |
| 1999/2000 | Landesklasse Staffel 1 | 12 | 43:67 | -24 | 37 |
| 1998/1999 | Landesklasse Staffel 1 | 05 | 91:46 | +45 | 50 |
| 1997/1998 | Landesklasse Staffel 2 | 08 | 64:38 | +26 | 49 |
| 1996/1997 | Landesklasse Staffel 2 | 05 | 58:35 | +23 | 53 |
| 1995/1996 | Landesklasse Staffel 2 | 05 | 55:31 | +24 | 54 |
| 1994/1995 | Bezirksliga Staffel 2 | 5 | 59:38 | +21 | – |
| 1993/1994 | 1. Kreisklasse | 2 | 72:31 | +41 | 45 |
| 1992/1993 | Bezirksklasse | – | – | – | – |
| 1991/1992 | 1. Kreisklasse | 1 | – | – | – |
| 1990/1991 | Bezirksklasse Staffel 2 | 14 | – | – | – |
| 1989/1990 | – | – | – | – | – |
| 1988/1989 | Bezirksklasse Staffel 2 | 04 | – | – | – |
| 1987/1988 | Bezirksklasse Staffel 2 | 03 | – | – | – |
| 1986/1987 | Bezirksklasse Staffel 2 | 7 | – | – | – |
| 1985/1986 | Bezirksklasse Staffel 2 | 14 | – | – | – |
Martin Leuschner war ein Geschäftsmann aus Dresden, der das Fußballspielen in seiner Heimatstadt erlernte. Als 1. Vorsitzender des Vereins war er hauptverantwortlich für die rasante und positive Entwicklung des Sportclubs in den Gründerjahren, denn er war nicht nur ein hervorragender Funktionär, sondern auch Spieler der 1. Mannschaft. Im Jahre 1920 zog es ihn wieder zurück in seine Heimat Dresden.
1920 übernahm Willi Ruß die Leitung des Sportclubs aus den Händen von Martin Leuschner. Als seine wichtigste Aufgabe sah er es an, die Entwicklung des Clubs aus den Gründerjahren würdig fortzusetzen und zu stabilisieren. Sportfreund Ruß, der selbst noch in der 1. Mannschaft spielte, hatte den Verein bis zur Auflösung durch die sowjetische Besatzungsmacht über viele Höhen und Tiefen geführt.
Als Alfred Lippstreu 1947 aus der Gefangenschaft zurückkehrte, baute er aus den Resten der einstigen Sportarbeit etwas Neues auf. Die Sportfreunde Gerhard Flöter, Reinhold Giese, Erich Grünewald, Willi Lippstreu, Franz Buchholz und Heinz Vierecke – allesamt wie er selbst Mitglieder des SC Havelberg 1911 – etablierten abermals in Kleinstarbeit den Fußball in unserer Stadt. Der größte Verdienst seiner Amtszeit ist der Bau des Sporthauses Mühlenholz, welches Ende 1950 feierlich eingeweiht wurde.
1954 übernahm Sportfreund Gerhard Flöter die Geschicke des Fußballs in unserem Verein. Er war nicht nur ein guter Organisator, sondern besaß auch ausgezeichnete Menschenkenntnisse. Als Betreuer der 1. Männermannschaft bildete er mit Sportfreund Erhard Muxfeldt als Spielertrainer und Otto Köke als Mannschaftskapitän ein gutes Dreigestirn, welches die Probleme der Mannschaft voll im Griff hatte. Aus gesundheitlichen Gründen schied Sportfreund Flöter im Oktober 1968 aus.
Im Oktober 1968 übernahm Sportfreund Hans Kruse die Leitung unseres Vereins. Er organisierte umsichtig und zielstrebig die zu lösenden Aufgaben. Mit seinem Stellvertreter Fritz Schulz, dem Hauptkassierer Kurt Möhrke, Alois Foller, Erhard Muxfeldt und Gerhard Flöter hatte er einen Vorstand zusammen, der eigentlich alle Anforderungen erfüllte. Leider traten im Verlauf der Jahre zunehmend Meinungsverschiedenheiten auf, welche ihn dazu veranlassten, die Leitung niederzulegen.
1972 wurde Sportfreund Werner Gaing mit der Leitung der Fußballgeschicke beauftragt. Obwohl, mit Ausnahme von Hans Kruse, alle anderen Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern blieben, gelang es nicht, die Arbeit zu stabilisieren. Der Verein geriet in eine bedauerliche Krise, woran Werner Gaing nicht allein die Schuld trug. Seine Vorstandskollegen standen ihm nicht zur Seite, was umso schlimmer war, weil es sich durchweg um erfahrene Mitglieder handelte. Am 26. Juli 1974 trat die gesamte Leitung zurück.
Ab 1974 übernahm Erhard Hartmann die Vereinsleitung. Unter ihm und den Vorstandsmitgliedern Fritz Schulz, Ernst Kasten, Erich Woyk sowie den Mitgliedern Walter Smok, Siegfried Michen und Manfred Martins entwickelte sich der Verein kontinuierlich aufwärts. Nach dem Ausscheiden der Sportfreunde Fritz Schulz, Siegfried Michen, Manfred Martins und Walter Smok übernahmen Jüngere die Verantwortung. Mit Rolf Müller, Klaus-Dieter Schmidt und Hans-Joachim Hoffmann wurde die zielstrebige Arbeit des Vereins fortgesetzt. Ihr Wirken über die Vereinsgrenzen hinaus brachte unserem Verein Achtung und Anerkennung ein.
Im Oktober 1986 ging die Vereinsleitung an Sportfreund Hans-Martin Gorges über. Unter seiner Verantwortung wurde der in den siebziger Jahren eingeleitete Reformprozess mit den Vorstandsmitgliedern Manfred Görn, Rolf Müller, Klaus-Dieter Schmidt, Hans-Joachim Hoffmann und Wolfgang Schicke stetig fortgeführt. Lohn der Arbeit war mitunter der Klassenerhalt der 1. Männermannschaft in der Bezirksklasse, die weitere Stabilisierung der 2. Männervertretung und die Entwicklung der Jugendabteilungen.
Ab Dezember 1991 leitete Sportfreund Manfred Görn unseren Verein. Für ihn ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, denn die 1. Männermannschaft musste nach 15 Jahren der Zugehörigkeit zur Bezirksklasse aus dieser Klasse absteigen. Hinzu kam, dass unter den neuen marktwirtschaftlichen Bedingungen die Leitung des Vereins besonders schwierig war. Die neue Situation verlangte dem gesamten Vorstand, unter seiner Leitung, Großes ab, was Schritt für Schritt mit den Jahren immer besser gelang. Durch diese harte Arbeit blieb unser Verein auch in dieser Zeit stabil und konnte sein Ansehen weiter festigen
Am 19. April 1997 wurde Sportfreund Michael Wege zum 1. Vereinsvorsitzenden gewählt. Er widmete sich den Aufgaben und Herausforderungen im Verein immer mit vollem Engagement und stellte den Verein auf eine gesunde sportliche sowie finanzielle Basis. Bei einigen Vereinsfeiern wie z. B. der Abrissparty der alten Sporthalle oder dem 90. Vereinsjubiläum zeigte sich Michael Wege als wahres Organisationstalent. Nach 10 Jahren der Vereinsführung entschloss er sich aufgrund der zunehmenden beruflichen Auslastung, aus dem Vorstand auszuscheiden und das Zepter weiterzugeben.
Das langjährige Vereinsmitglied Roy Angermann übernahm 2007 nach sechsmonatiger kommissarischer Leitung das Amt des Vorsitzenden. Er hatte mit der Nachfolge seines Amtsvorgängers eine schwere Bürde zu tragen. Sowohl sportlich als auch strukturell stand der Verein vor einem Umbruch. Unter dem Motto „Ein Mann ein Wort“ hatte er stets für alle ein offenes Ohr. In seine Amtszeit fiel mitunter der Aufbau einer Frauenfußballmannschaft. Sein Vorsitz endete mit dem Rücktritt fast aller Vorstandsmitglieder. Dieser radikale Schritt sollte dem Verein die Chance ermöglichen einen wirklichen Neuanfang zu erreichen.
Seit Juli 2008 leitete Hartmut Wildermuth die Geschicke des Vereins. Mit großem Engagement und seiner positiver Lebenseinstellung steuerte er den FSV aus der Krise. Sein Fokus lag auf der Jugendarbeit, welche als wichtigster Baustein für eine erfolgreiche sportliche Zukunft angesehen wurde. Bis 2011 übernahm er zusätzlich die Leitung der 1. Männermannschaft und festigte diese mit einem der jüngsten Kader der Vereinsgeschichte überhaupt (Durchschnittsalter 20,3 Jahre) in der obersten Kreisliga. Während seiner Amtszeit erlangte der FSV im Jahr 2009 einen großen gesellschaftlichen Erfolg. Beim Vereinswettbewerb „Sterne des Sports“ wurde dieser für sein gesellschaftliches Engagement von der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem DOSB-Präsidenten Dr. Thomas Bach ausgezeichnet. 2011 feierte der Verein sein 100-jährige Bestehen mit vielen großartigen Veranstaltungen – darunter die Kreispokalendspiele der Männer – in einem würdigen Rahmen.
Im November 2015 wurde mit Toni Leppin der jüngste Vorstandsvorsitzende der Vereinsgeschichte gewählt. Zuvor hatte dieser bereits als Medienwart Erfahrung in der Vorstandsarbeit gesammelt. Ihm zur Seite standen die erfahrenen Vorständler Peter Rollenhagen und Detlef Leppin. Der weiter fortschreitende demografische Wandel auf dem Land und der sportliche Umbruch im Männerbereich stellten die ersten großen Herausforderungen des jungen Vorsitzenden dar. Das Managen der 2020 aufkommenden Corona-Pandemie und deren Folgen sollte sich als nicht minder anspruchsvoll herausstellen. Im Jahr 2024 war der FSV unter seiner Führung anlässlich des 30-Jährigem KFV-Jubiläums Gastgeber aller Pokalfinalspiele des Kreises. Hierbei zeigte er großes Engagement und Organisationsgeschick.